Mittwoch, 17. Dezember 2014

Pralinenkurs in Frechen. Nichts geht über selbstgemachte Pralinen.

Diese kleinen schokoladigen Köstichkeiten gehören nicht nur zu den aufwendigsten Naschwerken, sondern auch zur Premiumklasse der Süßwaren. Die Herstellung ist nicht nur zeitaufwendig, es werden auch die besten Zutaten dafür verwendet um den besten Geschmack zu erhalten. 

Es ist die Rede von Pralinen. ;) 

Natürlich ist es leicht, wenn man sich Pralinen aus dem Supermarkt kauft. Doch zum verschenken ist es schöner und persönlicher, wenn man die kleinen Schokokugeln selber  herstellen kann und genau das wollte ich auch gerne einmal ausprobieren. 

Man hat nicht nur die Möglichkeit, seine eigenen Kreationen herzustellen, man bekommt auch einen Einblick wie viel Arbeit darin steckt. Und obendrein macht es auch noch Spaß, wobei auch Kinder ihr Gefallen darin finden. :)


Vor kurzem hatte ich genau diese Möglichkeit. In Frechen durfte ich an einem tollen Pralinenkurs teilnehmen.

Das Ganze fand in der "Genuss-Schule Geschmackstheater" statt. Man kann dort nicht nur tolle Kurse besuchen, sondern auch ganz toll essen gehen. Die Räumlichkeiten sind wirklich sehr schön aufgemacht und auch die Atmosphäre ist wirklich toll.  

Im Kurs waren von jung bis alt alle vertreten. Und trotz oder gerade wegen des altersunterschiedes hat es richtig Spaß gemacht. Dieses lag aber nicht nur an den Kursteilnehmern. Auch unser "Kurslehrer" Markus Dreschmann war für jeden Spaß zu haben. Er hat es nicht nur informativ, sondern auch mit ganz viel Charme und Witz rübergebracht. Da wurde es auf jeden Fall nicht langweilig und wir hatten die ganze Zeit was zu lachen. 

Am Anfang gab es wie in jedem anderen Kurs auch, erst einmal eine kleine Vorstellungsrunde. Doch bevor es dann richtig losging, wurde noch ein bisschen geredet und es gab noch Kaffee, Kakao, Wasser, Milchkaffee oder, wer mochte, konnte sich auch schon ein Sekt genehmigen. :)


 Eine Wendeltreppe höher, befanden wir uns auch schon in unseren Kursraum. Dieser war nicht nur schön groß, sondern erhellte im Tageslicht.

Nachdem wir unsere Sachen abgelegt hatte, mussten wir zuerst unsere Hände waschen. Denn worauf Markus sehr viel Wert legt ist die Sauberkeit. Dies gilt nicht nur für den Arbeitsplatz. Wer mit Lebensmittel arbeitet, sollte auf jeden Fall auch bei sich selbst auf Sauberkeit achten. Was aber für jeden eine Selbstverständlichkeit sein sollte.


Um einen großen Tisch versammelt, zeigte uns Markus die verschiedensten Kuvertürearten und Marken, mit denen er arbeitet. Natürlich ließ er uns auch die verschiedenen Sorten probieren, um die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen zu testen. Das schöne ist, dass die Schokolade in Drops verpackt ist, so kann man diese portionsweise verwenden und wunderbar probieren. :)


Dabei gab es nicht nur unterschiede in den Marken, der Geschmacksrichtung selbst (Karamell etc.) auch in der Höhe des Kakaoanteils.

Ich sage euch...Karamellkuvertüre ist ein Traum. :D

Ich persönlich fand es sehr interessant die verschiedensten Kuvertürearten zu testen. Denn wann hat man mal die Gelegenheit dazu.


Nachdem wir unsere Lieblingssorten herausgesucht haben, wurden daraus unsere Pralinenfüllungen hergestellt.


Es gab aber auch noch leckere Minzplättchen. Und diese sind echt ein Traum. Wer von After Eight schon nicht genug bekommen kann, wird diese Minztäfelchen lieben. Selbstgemacht schmeckt eben doch immer noch am besten. 



Hier ein kleiner Einblick in die Herstellung unserer Minzpralinen. :)



Ist es nicht eine tolle Farbe?


Nachdem die "Minzfüllung" auf einem Backpapier platziert war, musste diese erst einmal trocknen.

In der Zwischenzeit wurde die Kuvterüre temperiert. Dieses ist, wie ich finde, die größte Arbeit und ergibt eine große Schokoladige Angelegenheit. hihi


 Hier zeigt uns Markus wie man die Kuvertüre richtig temperiert.
 

Für ein paar von uns war es am Anfang gar nicht so einfach. Damit die Technik des temperieren leichter von der Hand ging, hat Markus uns auch geholfen.

Irgenwann war ich dann auch dran. :)  
Erst wurde die Kuvertüre auf die Marmorplatte gegossen und dann mit dem Metallspachtel, wie oben abgebildet, temperiert.


Markus ist eine rheinische Frohnatur und weiß hargenau wie er seine Kursteilnehmer mit Späßen bei Laune hält. Auch unser Hahn im Korb (unter uns Kursteilnehmer gab es auch einen männlichen Teilnehmer) hatte Spaß mit uns Frauen und war unser 2-Minuten-Mann. *lach*. Er hatte die wichtige Aufgabe darauf zu achten, dass die Kuvertüre nach dem verarbeiten auch die richtige Temperatur zum weiterverarbeiten hat. 

Dieses wurde dadurch festgestellt, dass etwas Kuvertüre auf einen Teigschaber gegeben wird und nach zwei Minuten eine zähflüssige Konsistenz hat. Noch einmal mit dem Finger testen, ob alles seine Richtigkeit hat und dann kann es auch schon mit der Weiterverarbeitung weitergehen.

Sollte die Kuvertüre noch nicht die richtige Konsistenz haben, muss weiter temperiert werden.

Ist die Konsistenz perfekt, kann sie zum überziehen von Pralinen verwendet werden.

...

Nachdem die Plättchen getrocknet waren, wurden diese in die vorbereitete Kuvertüre getaucht und trocknen gelassen.


Da wir aus zeitlichen Gründen nicht alle Hohlkörper selber herstellen konnten, haben wir vorgefertigte Formen genommen und diese mit unserer selbstgemachten Füllung versehen.



Zwischendurch wurde natürlich immer wieder temperiert. Dabei gibt es, wie man sieht auch ganz unterschiedliche Techniken.



Die Herstellung der Pralinen ist im vollen Gange. 

Mit ein paar Dekorfolien kann man die Pralinen wunderbar verzieren.





Hier hat Markus etwas ganz besonderes vorbereitet. 
Wer Schokoladenhohlkörper selber herstellen möchte, kann diesen auch einen schönen Schimmer verleihen. :)



Viele fleißige Hände die den Pralinen den letzten "Schliff" geben.


Nachdem alle Pralinen fertig waren, wurden diese in aufgeteilt und in kleinen Transportboxen verpackt.




Zum Ende hin hatten wir drei verschiedene Pralinensorten, die allesamt sehr lecker waren. Ob mit Minze, Baileys/ Whiskey oder Nougat. Da war eins leckerer als das andere. 

Ich persönlich fand den Pralinenkurs sehr informativ. Es hat mir und den anderen Kursteilnehmern sehr viel Spaß gemacht. Wir haben alle sehr viel gelernt und sind mit neuer Erfahrung und viel wissenswertes nach Hause gegangen. 

Jetzt weiß man erst einmal, wie viel Zeit und Arbeit in der Zubereitung von Pralinen steckt und weiß diese noch viel mehr zu schätzen. Aber nicht geht über selbstgemachte Pralinen. Diese sind einfach fantastisch.

Der Kurs selber fing um 11 Uhr an und sollte um 19 Uhr enden. Wie es aber immer so ist, waren wir etwas später fertig. Dieses fand ich aber gar nicht weiter schlimm, da die Zeit wie im Fluge verging.

Natürlich gab es auch eine tolle Mittagspause mit einem vier Gänge Menü, welches uns Markus zubereitet hatte. Es hat wirklich lecker geschmeckt und es war alles mit viel Liebe zubereitet. Ich sage nur Spaghetti mit Trüffel. Sehr lecker.

Man konnte sofort erkennen, das Markus Spaß an seinem Job hat und darin aufgeht. Dieses hat er aber auch schon in seinem Kurs bewiesen. 

Wer schon immer gerne an einem Pralinenkurs teilnehmen wollte, sollte diesen auf jeden Fall bei Markus buchen. Ich kann hier nur positives berichten und bin wirklich sehr begeistert. 

Auch ist es eine wunderbare Geschenkidee, um seinen Liebsten eine Freude zu bereiten. Bis Weihnachten ist es ja nicht mehr lang. ;)

Viele der Teilnehmer haben den Kurs geschenkt bekommen. Sind mit ihrer besten Freundin oder eben ihrem Mann dort gewesen.

Ich selbst habe den Kurs über My Days gebucht. Mehr Informationen zum Kurs oder Buchung findet ihr hier. klick

Sonntag, 14. Dezember 2014

Advent, Advent das dritte Lichtlein brennt...und dazu Linsensalat mit Rotkohl, Trauben und Roquefort

Heiligabend naht und heute ist schon der dritte Advent. Einige von euch wissen vielleicht noch nicht was sie leckeres kochen sollen. Die einen haben ihre Traditionen und kochen jedes Jahr zum Heilgabend ihr Leibgericht und andere wiederum sind experiemntierfreudig, offen für neues und haben Lust ein neues Menü auszuprobieren. Klar, beim altbewährten weiß man wie es schmeckt, es kann nichts schiefgehen und jeder mag es. Aber etwas neues zu testen ist doch auch mal eine schöne Abwechslung.  

Und wenn nicht zu Weihnachten, vielleicht zu Silvester oder oder oder. 

Es muss ja auch nicht immer gleich ein ganzes Menü sein. Man kann ja auch nur eine Speise  variieren. Wie wäre es mit dem Nachtisch oder einfach einen Salat den man austauscht? Da kann man wirklich nicht viel falsch machen und kann seine Lieben einfach mal überraschen. :)


Daher möchte ich euch auch heute meine dritte Gastbloggerin vorstellen die für uns einen leckeren Salat zur Adventszeit zubereitet hat. 

Jetzt fragt ihr euch sicher wer heute etwas leckeres mitgebracht hat. Es ist die liebe Ines von "Ines kocht". Wie ihr sicher schon erahnen könnte dreht sich auf ihrem Blog alles rund ums kochen und leckeres Essen. Ob Fleisch oder Fischgerichte, klassisch, mediterran oder asiatisch angehaucht. Bei ihr ist wirklich alles zu finden. Dabei wird aber die vegane oder vegetarische Küche nicht außer acht gelassen, denn auch hier hat Ines tolle Rezepte zu bieten. 

Für ihre Gerichte verwendet sie auch nur frische Zutaten. Tütensoßen oder Fertiggerichte werdet ihr bei ihr vergebens suchen. 
Bei vielen ist kochen sicher nur ein mittel zum Zweck. Alles muss schnell gehen. Für Ines ist es Entspannung pur, was viele Kochbegeisterte sicher teilen. Daher werden ihre Gerichte alle mit viel Leidenschaft zubereitet und auf dem Teller dekoriert. Denn wie wir ja alle wissen - Das Auge isst mit -. Aber auch für die, die nicht ganz so viel Zeit haben, hat Ines schnelle und tolle Gerichte zur Hand. :)

 

Seltsame Töne
 
Ein Kichern und Tuscheln,
ein Wispern und Raunen.
Die seltsamen Töne,
sie lassen mich staunen.
Hier sitzen die Engel
und singen im Chor.
Dort werkeln sie eifrig,
was geht denn da vor?
Die himmlischen Lieder,
geübt mit viel Fleiß.
Geschenke gebastelt,
das ist der Beweis!
Auch riecht es nach Plätzchen
mit Anis und Zimt.
Es weihnachtet wieder,
jetzt weiß ich´s bestimmt.



Damit ihr für die Weihnachtszeit eine kleine Inspiration und auch in den Genuß von Ines Leckereien bekommt, folgt jetzt das Rezept. :)


Ines kocht

 


Die liebe Nadine von My Sweet Bakery hat gefragt, „welches ist dein liebstes Weihnachtsrezept?“ Diese Frage zu beantworten ist nicht so einfach, denn da gibt es so vieles leckeres in der Weihnachtszeit, ob Gänsebraten, Christstollen, Bratapfel oder auch Geflügellebermousse, ich finde diese Weihnachtsgerichte alle super lecker, aber dennoch habe ich dieses Jahr einen ganz besonderen Favoriten.
Linsensalat mit Rotkohl, Trauben und Roquefort ist eine geniale Vorspeise.
Dieser vegetarische Salat lässt sich sehr gut vorbereiten und wird durch längeres ziehen lassen im Kühlschrank nur noch besser. Und wer es nicht so gerne vegetarisch mag, der kann diesen Salat auch sehr gut mit Forellenfilet oder mit dünnen Scheiben geräucherter Gänsebrust zubereiten.


 
Linsensalat mit Rotkohl, Trauben und Roquefort

 Zutaten

400 g Rotkohl
¼ Liter Gemüsebrühe
125 g Belugalinsen
1 Zweig Thymian
1 Lorbeerblatt
1 Prise Kreuzkümmel
150 g rot/blaue Trauben
1 TL getr. Estragon
150 g Roquefort
8 EL Olivenöl
5 EL Balsamicoessig
1 – 2 EL Honig
Salz und Pfeffer


So geht’s

1. Die Linsen zusammen mit dem Thymian, Lorbeerblatt und Kreuzkümmel in ungesalzenem Wasser ca. 20
    Minuten kochen. Sie sollten noch leichten Biss haben.
2. Inzwischen den Rotkohl von den äußerer Blättern befreien vierteln und den Strunk keilförmig
    herausschneiden. Den Kohl nun in möglichst feine Streifen schneiden, ihn dann in der Gemüsebrühe für ein
    bis zwei Minuten dünsten, vom Herd nehmen und ihn mit geschlossenem Topfdeckel weiter ziehen lassen.
3. In der Zwischenzeit die Trauben waschen, halbieren und entkernen. Die Zwiebel schälen und in sehr
    dünne Ringe schneiden.
4. Balsamico, Honig, Estragon, Salz und Pfeffer gut verrühren und zum Schluss das Öl mit einrühren.
5. Den Rotkohl abgießen und mit den abgetropften Linsen, Zwiebeln, Trauben und der Vinaigrette mischen
    und für ca. 30 Minuten ziehen lassen.
6. Den Salat auf Teller anrichten und den Käse darüber bröckeln.

Guten Appetit



Das hört sich wirklich sehr lecker an und so ein Salat ist doch was feines. Mit deinem Tipp, den Salat zur Geänsebrust zu servieren hört sich sehr gut an.

Ich danke dir ganz herzlich, dass du heute mit dabei bist. Auch danke ich dir für das tolle Rezept und freue mich, dass du uns an deinem weihnachtlichen Favorit teilhaben lässt.  

Wer jetzt mehr über Ines und ihren Blog "Ines kocht" erfahren möchte, der sollte sie auf jeden Fall besuchen. klick

Ich wünsche dir und euch allen einen schönen 3. Advent und eine besinnliche Weihnachtszeit.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Apfel-Haselnuss-Tarte

Vor ein paar Wochen habe ich ein ganz tolles Backbuch zugeschickt bekommen. Ich kann euch sagen, egal wie viele Backbücher man auch besitzt, man kann einfach nicht genug davon haben. 

So ist es auch mit diesem Backbuch. Das Hüftgold-Backbuch aus dem Hause BLV Buchverlag  ist jeden Cent wert und es sind richtig tolle Rezepte enthalten. Sei es klassiker in neuen Variationen, Tartes, Torten oder herzhaft gebackenes. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.




Das Hüftgold-Backbuch ist unterteilt in ...

1. Grundwissen des Backens
2. Klassiker mit neuen Variationen
3. Kuchen & Dessert
4. Freche neue Rezepte
5. Fruchtige Kuchen & Tartes
6. Schokoladige Verführungen
7. Herzhaft Gebackenes




Mit über 191 Seiten hat das Backbuch viele tolle Rezepte zu bieten. Doch bevor man mit dem backen anfängt loszulegen, sollte man auf jeden Fall das Grundwissen des Backens durchlesen. Denn hier ist beschrieben, wie die Rezepte zu handhaben sind. Sei es bzgl. des backens selbst (ob Ober-/ Unterhitze oder Umluft) oder wie mit den verschiedenen Teigen (Rührteig, Mürbeteig, Hefeteig) umgegangen werden sollte, bevor sie verarbeitet werden. Denn so gelingt euch der Kuchen, die Torte genauso wie sie sein solte. Wenn man sich vorher mit dem Grundwissen befasst hat, was auch wirklich kein großer Zeitaufwand ist, kann direkt mit dem backen losgelegt werden.   



  
Hier eine kleine Vorschau aus dem Kapitel "Herzhaft Gebackenes"
-Lauchquiche-
 
  
Oder wie wäre es mit -Zweierlei Pizza-?



Nachdem ich mir das Grundwissen durchgelesen habe, und gefühlte 100 mal in meinem Backbuch geblättert habe, da alles so lecker aussieht und ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich es dann doch mal geschafft und mich für eine Apfel-Haselnuss-Tarte entschieden.

Sieht die Tarte nicht lecker aus?




Aber ich kann euch sagen, die Tarte hat es in sich. Sie ist sehr lecker, aber auch sehr sättigend. :D



 

Damit ihr die Tarte auch nachbacken könnt, gibt es hier das Rezept:

Zutaten: Für eine Springform mit einem Durchmesser von 28 cm

Für den Mürbeteig:

225 g eiskalte Butter
360 g Mehl
120 g Puderzucker
20 g Speisestärke
1 1/2 Pck. Vanillezucker
1-2 Eigelb
Abrieb von einer Biozitrone
1 Prise Salz


Butter für die Form
2-3 EL brauner Zucker für die Form

Für den Belag:

150 g gemahlene Haselnüsse
150 g Butter
75 g Zucker
3 Eier (150 g)
5 große Äpfel (z.B. Cox, Royal Gala)
50 g Butter
1 Ei

100g Aprikotur
Für die Aprikotour benötigt ihr folgende Zutaten:
6 Blatt Gelatine
50 g Zucker
Saft von 2 Zitronen
440 g Aprikosenmarmelade

Zubereitung:

Mürbeteig:

1. Die Butter in kleine Würfel schneiden. Butter mit den restlichen Zutaten verkneten, bis keine Butterstücke mehr übrig sind. Den Teig in Firschhaltefolie einwickeln und etwa 30 Minuten kalt stellen.

2. Den Teig zwischen Frischhaltefolie dünn ausrollen. Die Springform mit Butter einfetten und mit dem braunen Zucker leicht bestreuen. Den ausgerollten Teig in die Form legen, leicht andrücken und nochmals kalt stellen. Den Ofen auf 170°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Den Mürbeteig mit der Gabel mehrmals einstechen und etwa 15 Minuten backen. 

3. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten, abkühlen lassen und beiseitestellen. Die Butter mit dem Zucker in einer Schüssel kurz aufschlagen und die gerösteten Haselnüsse unterheben. Die Eier nach und nach unterrühren.

4. Den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Haselnüsse auf dem vorgebackenen Mürbeteig verteilen und glatt streichen. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in feine Spalten schneiden. Die Äpfel spiralförmig von außen nach innen auf die Haselnusscreme verteilen. Die Tarte auf der mittleren Schiene 9 Minuten backen.

5. In der Zwischenzeit die Butter in einem Topf schmelzen. Die Tarte mit der Butter bestreichen und weitere 20 Minuten backen. Das Ei mit einer Gabel verquirlen (ich habe hier nur das Eigelb verwendet). Kurz vor dem Backende die Tarte mit dem verquirlten Ei bestreichen und noch weitere 5 Minuten backen. Die Tarte auskühlen lassen, mit der Aprikotur bestreichen und trocknen lassen. 
 


Zubereitung der Aprikotur:

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Butter, Zucker, Zitronensaft und 50 ml Wasser aufkochen. Die Aprikosenmarmelade zum Zuckersirup geben und glatt streichen. Die eingeweichte Gelatine gut ausdrücken und in der warmen Flüssigkeit auflösen. Das Ganze durch ein Sieb streichen und fertig. 



Ich bedanke mich noch mal ganz herzlich bei dem BLV Buchverlag für das tolle Backbuch. Es ist wirklich toll und freue mich schon die nächsten Rezepte auszuprobieren.

Euch wünsche ich ganz viel Spaß beim nachbacken. :)


Wer sich das Buch auch kaufen möchte.

klick

Sonntag, 7. Dezember 2014

Advent, Advent das zweite Lichtlein brennt...und Spekulatius-Éclairs für einfach zwischendurch...

Es ist so weit. Eine Woche ist schon um, das zweite Lichtlein brennt und Weihnachten ist schon in greifbarer Nähe. Geschenke kaufen, einpacken, hetzen und die letzten Besorgungen machen. All das und noch mehr steht bei dem ein oder anderen auf den Plan. 

Aber viele sind vielleicht schon fertig und lassen die Tage bis Heiligabend ganz in Ruhe angehen. So, wie es eigentlich auch sein sollte. Denn Weihnachten sollte ja nicht in Hektik ausarten, sie sollte still (e)(Weihnacht) und besinnlich sein. Man sollte die Zeit nutzen und mit den Kindern verbringen...mit ihnen Plätzchen backen, den Weihnachtsbaum schmücken oder die ein oder andere Weihnachtsgeschichte vorlesen.



Vorweihnachtstrubel

Grüner Kranz mit roten Kerzen
Lichterglanz in allen Herzen
Weihnachtslieder, Plätzchenduft
Zimt und Sterne in der Luft.
Garten trägt sein Winterkleid
wer hat noch für Kinder Zeit?

Leute packen, basteln, laufen,
grübeln, suchen, rennen, kaufen,
kochen, backen, braten, waschen,
rätseln, wispern, flüstern, naschen,
schreiben Briefe, Wünsche, Karten,
was sie auch von dir erwarten.

Doch wozu denn hetzen, eilen,
schöner ist es zu verweilen,
und vor allem dran zu denken,
sich ein Päckchen Zeit zu schenken.
Und bitte lasst doch etwas Raum
für das Christkind unterm Baum!
(Ursel Scheffler)


Von Tag zu Tag steigt die Weihnachtsstimmung, Last Christmas und Jingle Bells klingen aus dem Radio, man singt langsam lauthals mit und die Räume werden in romantisch, weihnachtlicher Atmosphäre geschmückt.

Wer Weihnachten nicht klassisch deutsch verbringen möchte oder seine Liebsten überraschen möchte, kann sich auf meinen nächsten Gast freuen, der uns einen hauch Frankreich ins Haus zaubert.

Ihr liebt Süßes, den Duft von gebackenes und könnt nicht genug davon bekommen? Dann möchte ich euch heute die liebe Katharina von "ess.raum" vorstellen.

Ich freue mich sehr, dass sie heute bei mir zu Gast ist und uns den zweiten Advent versüßt. 

Auf ihrem Blog  findet ihr nicht nur außergewöhnliche Kreationen, man erkennt sofort, dass sie ihre Leckereien gekonnt und perfekt ins rechte Licht rücken kann und uns so Lust auf mehr verschafft. Man möchte ihre Köstlichkeiten direkt verschlingen und kann sich ihre Bilder stundenlang angucken. Ich liebe ihre Bilder und mit wie viel Liebe ins Detail, das gebackene oder gekochte fotografiert wurde. Katharina´s Handschrift ist unverkennbar und durch die Kombination von alt und neu kann man nicht genug bekommen.

Habt ihr schon einmal was von "Pinke Mezzalune (Halbmondnudeln) mit einer Frischkäse-Haselnuss-Füllung, Zitronen-Butter Frühlingskräuter Pesto" gehört? Nein, denn genau das findet ihr bei ess.raum. klick

Es sind Kombinationen, an die wir uns nicht herantrauen, aber eine völlig neue Sichtweise und neues Geschmackserlebnis zum Essen geben.


Wer also genauso schöne Fotos wie Katharina machen möchte, sich einfach mal etwas gönnen oder jemand anderem eine Freude bereiten möchte, hat die Möglichkeit bei Katharina einen Food-Photography-Workshop zu besuchen oder sie sich als Privatköchin nach Hause holen.


Jetzt möchte ich euch aber endlich das Rezept von Katharina zeigen. :)



ess.raum


 Liebe Leser von My Sweet Bakery.

Ich freue mich sehr, dass die liebe Nadine mich heute hier zu Gast hat und ich Euch die Adventszeit mit einer kleinen köstlichen Weihnachtsnascherei versüßen darf. Liebt ihr diese besonders stimmungsvolle Zeit genauso wie ich?

Als Kind gab es für mich kaum eine schönere Zeit als die Adventszeit. Es lag so eine besondere Schwingung in der Luft. Ich freute mich schon riesig auf Weihnachten und wollte doch, dass die Adventszeit nicht vorbei geht. Diese Lichter und Kerzen überall, die vielen Düfte die in der Luft lagen – ich hätte ewig dem Schneetreiben draußen zusehen können. Weihnachtslieder wurden rauf und runter gespielt, der Weihnachtsbaum geschmückt und der Ofen spuckte Plätzchen in rauen Mengen aus...

Noch heute fühle ich mich in meine Kindheit zurückversetzt, wenn die ersten Lichterketten angebracht werden und es überall nach Tannen und frischen Plätzchen duftet. Auch wenn heute die Zeit an mir vorbei zu rauschen scheint und der Schnee seltener geworden ist, so versuche ich doch in dieser Zeit ein wenig zur Ruhe zu kommen. Mehr zu backen, heißen Kakao zu trinken und einfach nur zu genießen. Diese Spekulatius-Éclairs sind die perfekten Begleiter dafür. Sie sind fluffig, mit einer köstlichen Malzbier-Butter gefüllt, mit Schokolade überzogen und mit gebrannten Pekannüssen und einem Hauch Fleur de Sel verziert.

Also ihr Lieben, ran an die Rührschüsseln, schmeißt die Weihnachts-CD an, backt diese Éclairs mit Freunden und Familie und trinkt Glühwein. Ich wünsche Euch eine bezaubernd schöne Weihnachtszeit.

Alles Liebe,

Katharina
 


  


Spekulatius-Éclairs mit Malzbier-Butter, gebrannten Pekannüssen und Fleur de Sel

14-16 Éclairs

4 EL Butter
1 TL Zucker
Prise Salz
180 ml Wasser
70 g Mehl
1 EL Spekulatiusgewürz
3 große Eier

6 EL Pekannüsse
2 EL Zucker
1 EL Zucker

150 g weiche Butter
25 g Puderzucker
5 EL Malzbier

100 g dunkle Schokolade
Fleur de Sel nach Belieben


Den Ofen auf 220° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter zusammen mit dem Zucker, einer Prise Salz und dem Wasser in einem Topf aufkochen. Zügig die 70 g Mehl und die Gewürzmischung mit einem Holzlöffel einrühren, die Hitze reduzieren und ca. 2 Minuten weiterrühren, bis ein glatter glänzender Teig entstanden ist. Den Teig in eine kalte Schüssel geben und mit dem Rührgerät ca. 3 Minuten rühren, bis die Mischung abgekühlt ist und kein Dampf mehr aufsteigt. Nun die Eier nach und nach einrühren und solange rühren, bis die Eier gut eingearbeitet sind.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit runder Tülle füllen und ca. 7 cm lange Streifen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Genügend Abstand zwischen den Streifen lassen, die Éclairs gehen im Ofen noch auf... Der Teig reicht für ca. 14-16 Éclairs.

Die Éclairs im Ofen auf der mittleren Schiene für 15 Minuten backen – in dieser Zeit auf keinen Fall den Ofen öffnen, sonst fallen sie zusammen. Nach 15 Minuten den Ofen auf 175° runterschalten und das Gebäck weitere 15-20 Minuten backen. Den Ofen ausschalten, die Éclairs im Ofen bei geöffneter Tür ein paar Minuten weiter trocknen lassen und dann auf einem Gitter auskühlen. Sobald sie abgekühlt sind, längs halbieren, um sie später füllen zu können.

In der Zwischenzeit die Butter mit dem Puderzucker glatt rühren und unter langsamen Rühren nach und nach das Malzbier hinzufügen und zu einer glatten Creme verarbeiten.

Die Pekannüsse in einer Pfanne kurz rösten, dann 2 EL Zucker dazugeben und die Nüsse in dem schmelzenden Zucker karamellisieren. Ist der Zucker geschmolzen und leicht bernsteinfarben, einen weiteren EL Zucker dazugeben, kurz durchmengen und die Nüsse dann auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen.


Die Schokolade über dem Wasserbard schmelzen, ein wenig abkühlen lassen, die obere Hälfte der Éclairs damit bestreichen und sofort mit den Pekannüssen und einer Prise Fleur de Sel bestreuen. Sobald die Schokolade abgekühlt ist, kann man die untere Hälfte der Éclairs mit der Butter verzieren und mit der oberen Hälfte abdecken. Am Besten noch an diesem Tag genießen.  




Vielen lieben Dank Katharina, dass du bei meinem zweiten Adventssonntag dabei bist. Deine Éclairs sehen sehr lecker aus. Das ist wieder eine Kombination, die ich nie ausprobiert, geschweige denn gedacht hätte. Aber jetzt, werde ich es auf jeden Fall ausprobieren.  

Wer jetzt noch mehr über Katharina und ihren Blog erfahren möchte, der geht einmal hier entlang. klick

Ich wünsche dir und allen anderen einen schönen zweiten Advent mit euren Lieben und habt eine schöne Weihnachtszeit.