Sonntag, 23. November 2014

Kochen in Münster bei Art Cuisine - Mediterranes Kochen

Seid ihr auch so gerne in Spanien wie ich? Den Flair, das Temperament und die lockere Art der Spanier...uuuund natürlich das Essen. Da kann man einfach nicht genug von bekommen. Daher habe ich mich auch riesig gefreut, als ich bei Janny an einen Mediterranen Kochkurs teilnehmen durfte.

Wer Janny noch nicht kennt, der hat was verpasst. Sie ist eine liebenswerte und quirlige Köchin. Für jeden Spaß zu haben und immer am lachen. In Münster hat sie zwei Räumlichkeiten, in denen sie Kochkurse unter den Namen "Art Cuisine" gibt.  Wie der Name schon sagt, dreht es sich bei Janny aber nicht nur ums Kochen, sondern auch um Kunst. Auch wenn Kochen schon eine Art Kunst ist, dreht es sich hier um die Künstlerische Ader im gestalterischen Bereich. Um die Keramik Malerei. Bisher habe ich noch nie auf Keramik gemalt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Vor allem ist es auch eine tolle Geschenkidee zu Weihnachten für Kinder oder Kindergeburtstage, die man dorthin verlegen kann. 




Doch jetzt zurück zum kochen. ;)

Tagelang habe ich mich darauf gefreut. Pünktlich losgefahren und dann kam doch alles anders als man denkt. 

Kurz vorher hatte ich einen asiatischen Kochkurs in einen ihrer anderen Räumlichkeiten. Da der mediterrane Kurs laut Karte gar nicht weit auseinander lag, bin ich ganz gemütlich aber dennoch mit einer halben Stunde Einplanzeit zum finden eines Parkplatzes losgefahren. Soweit, so gut, hat auch alles geklappt. Parkplatz gefunden und dann losgelaufen. Ich hatte noch ca. 20 Minuten bis der Kurs stattfinden sollte. 

Aber wie wir Frauen so sind, fragen wir ja sicherheitshalber doch noch mal nach dem Weg. Das schöne war...einer kannte die Straße. Also habe ich verschieden Restaurantbesitzer befragt. Die haben haben mich aber so kreuz und quer durch Münster geschickt, dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste, wo genau ich jetzt bin. Obwohl ich mich in Münster eigentlich ganz gut auskenne. 

Auch habe ich mich gewundert, warum es so weit weg ist. Das kann doch nicht sein. Als ich kurz zuvor im Internet geguckt habe, waren es höchstens 10 Gehminuten von der einen zur anderen Räumlichkeit. Wieso schicken mich denn alle in eine ganz andere Richtung? Irgendwas kann hier nicht stimmen.

Nach unzähligen Fragen und Wegbeschreibungen habe ich dann eeeendlich die Straße gefunden. Ja, die Straße, bzw. den Straßennamen. Aber wo ist jetzt diese verdammte Hausnummer? Ich habe alle Hausnummern gefunden und diese waren auch ausgeschildert. Aber wie es so ist, die, die man sucht, ist natürlich nirgends ausgeschildert. Irgendwann traf ich dann einen Taxifahrer, der mir sagte, es sei nicht weit und ich solle die komplette Straße wieder runter laufen. Wie bitte? Habe ich das jetzt richtig gehört? Da kam ich doch gerade her. Das kann nicht sein. Doch, ich solle wieder die Straße zurück. Naja, dann machen wir das mal. Er muss es ja schließlich wissen. Aber nichts zu finden. Ich bin dann die laaange Straße bestimmt 4 mal hin und her gelaufen. Bis ich schon so weit war, wieder nach Hause zu fahren. Ich war schon so genervt. Nicht nur, dass ich schon über 20 Minuten zu spät kam, es fing an zu regnen und ich konnte nicht mehr laufen. 

Doch eine Chance habe ich dem letzten Restaurant gefragt. Und siehe da...er hat mir sofort den richtigen Weg gezeigt. Am Haus stand keine Hausnummer und ich musste durch einen kleinen Teeladen gehen. *lach* Was war ich erleichtert, dass ich es endlich gefunden hatte.
Ja, und auch der Taxifahrer hat mich ganz falsch verwiesen. Was sagt man dazu.

Bei Janny angekommen, mit über eine halben Stunde Verspätung, waren alle schon am zubereiten und schneiden der Zutaten. 

Aber ich muss sagen, alle waren super lieb. Ich direkt meine kleine Story erzählt und wir hatten sofort Spaß.  Und dann ging es auch schon direkt los. 

Es war wirklich sehr lustig und alle waren so locker drauf. Als wenn man sich schon vorher kannte. 

Seid ihr neugierig, was wir so tolles zubereitet haben?

Na dann auf die Töpfe, fertig, kochen...

Speisekarte:

Vorspeise:

Taboule, gratinierte Feigen an gegrillten Blumenkohlsalat mit einem Aioli Dressing

Hauptgang:

Kalbsbraten, gefüllte Crepes und Spinat

Nachspeise:

Knuspertürmchen


 


Das tolle an Kochkursen ist ja auch, das man Sachen zubereitet oder isst, die man vorher noch gar nicht gegessen hatte. So war es auch mit dem Granatapfel. :)


Wie auch beim letzten Kurs, waren wir wieder in kleinen Gruppen eingeteilt. So dass die eine Gruppe sich um die Vorspeise kümmert, die andere um den Hauptgang und der Nachspeise.
Sobald aber einer mit seiner Sache fertig war, wurde bei den anderen natürlich auch ausgeholfen.

Vorbereitung des Hauptganges. Sieht doch schon echt gut aus. Oder was sagt ihr?



 Über den Dächern von Münster.
Wenn ich mir Vorstelle, wie toll es im Sommersein muss...Dort ist es sicher toll gemeinsam zu essen, trinken und zu schnacken.




















Das musste ich einfach fotografieren. Die Farben sind einfach genial. :D

 Und hier wird die Vorspeise zubereitet. Feigen mit Ziegenkäse und Speck. Lecker!


 

















 Und so haben wir unsere Vorspeise angerichtet.


Die Hauptspeise hat natürlich auch nicht lange auf sich warten lassen. 


Hmmmm, war das lecker. Das Fleisch war so zart. Einfach unglaublich.


 Den Tisch hatte Janny uns schon zuvor schön gedeckt und dekoriert. Es war eine richtig tolle Atmosphäre. Schön gemütlich und mit gedämpften Licht. So lässt es sich schmecken.


Natürlich wurde beim essen auch geredet und gegenseitig gelobt, wie toll die Gerichte waren. 

Hier haben wir unsere Nachspeise zubereitet. Selbstgemachte Karamellsauce. Götlich, sage ich euch. Da lassen sich bestimmt auch ganz leckere Karamellbonbons raus machen. :)

Und so sah unser Knuspertürmchen aus. :) Es war wirklich super lecker. Wenn ich nicht schon so satt gewesen wäre, hätte ich mir noch eine Portion gegönnt.

Ich muss wirklich sagen; es war ein super gelungener Abend mit tollen Leuten und einer super sympathischen Kursleiterin. Wir waren alle auf einer Wellenlänge und hatten Spaß ohne ende. Es kam einem gar nicht so vor, als wenn man kochen würde. Es war wie ein gemeinsames Treffen unter Freunden, die sich einen schönen Abend gemacht haben. Da möchte man den Abend gar nicht beenden. 
 
Auch bei denen, die sonst nicht so Kochbegeistert sind bekommen hier richtig Lust.

Janny bezieht die Kursteilnehmer mit ein und verbreitet direkt gute Stimmung. 

Ich muss aber auch sagen, dass unsere Truppe echt toll war. 


Wer gerne mal an einem Kochkurs teilnehmen möchte, sollte sich ganz schnell auf dem Weg nach Münster machen. Es lohnt sich auf jeden Fall und ihr seid um einige Kocherfahrungen reicher. 


Vielen lieben Dank noch mal Janny, dass ich an deinem Kochkurs "Mediterranes Kochen" teilnehmen durfte. Es hat mir mal wieder richig Spaß gemacht. Ich kann es nur weiterempfehlen einen Kurs bei dir zu machen. Echt TOP!

Wer jetzt auch auf den Geschmack gekommen ist, der geht bitte hier entlang. 

Donnerstag, 20. November 2014

Malvit...Erfrischung mal anders...

Malvit...Noch nie etwas davon gehört. Bis ich an dem 5. Großen Bloggertreffen in Köln teilgenommen habe. 

Kurz vorher wurde ich gefragt, ob ich nicht Lust hätte ein ganz neues Getränk zu testen.
Ja warum denn nicht. Ich bin immer offen für neues und probiere auch gerne mal neues aus.


Bei Malvit handelt es sich um ein 100% natürliches Erfrischungsgetränk (isotonisch) aus Getreide aus dem Hause Bitburger.

Aus Getreide? Ok. Habe ich gedacht. Da bin ich mal gespannt wie es schmeckt.

Bestandteile sind Wasser, Getreide, Zitrone & Limettenöl.

Na, da hat sich das Unternehmen aber mal was einfallen lassen. Wo es doch sonst für Bier bekannt ist, hat es mal etwas natürliches und gesundes auf dem Markt gebracht, welches auch gut für Sportler sein soll.


 

Nach dem ersten einschenken, bidelte sich eine kleine Schaumkrone, die aber ziemlich schnell wieder verschwand... 



 

Dieses finde ich aber nicht weiter schlimm. Entscheidend ist doch der Geschmack.

 

Jedoch hat mich dieser nicht wirklich überzeugt.
Der Geschmack ist etwas gewöhnungsbedürftig. Vor allem wenn es nicht eiskalt ist.
Ich habe mehrere aus meiner Familie ein Glas zum probieren gegeben. Aber bei keinem kam das Getränk wirklich gut an.

Um den Geschmack etwas genauer zu beschreiben.
Er ist zitronig, kaum Kohlensäure und ein dezenter Malzgeschmack mit wenig Süße. Vielleicht liegt es auch an dem Malzgeschmack, dass ich es nicht zu meinen Favoriten zähle. Ich bin eher der Typ, Wasser oder süß. Aber Malz...nein, nicht wirklich.

 Aber durstlöschend ist es auf jeden Fall.
 

Doch was sind die genauen Zutaten von Malvit.
Wo man bei den meisten Produkten eine sehr lange Zutatenliste vofindet, ist sie bei Malvit erstaunlich kurz, übersichtlich sogar. Ja und man kann was mit den Zutaten anfangen. Nicht wie bei den meisten Inhaltsangaben, wo man schon Schwierigkeiten, die Zutaten überhaupt auszusprechen. :)
Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Kohlensäure, Zitronensaftkonzentrat, Zitronenöl, Limettenöl.

Das schöne an Malvit ist auch, dass komplett auf den Zusatz von Aromen, Zucker oder anderen Süßungsmitteln verzichtet wird.


 
Doch mich hat es nicht wirklich überzeugt. An heißen Tagen, wenn es eiskalt serviert wird evtl. Aber ich bin dann wohl doch eher der Wassertrinker, wenn es darum geht, meinen Durst zu stillen.
Aber jeder der Rivella aus der Schweiz kennt, was auch nicht wirklich mein Fall ist, wird Malvit bestimmt mögen.

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Malvit Team, dass ich das Produkt testen durfte. Auch wenn es meinen Geschmack nicht ganz zutrifft...Geschmäcker sind eben verschieden...Ist man doch wieder eine Erfahrung weiter. 

Wer mehr über Malvit oder die Bitburgerprodukte erfahren möchte...klick.

Mittwoch, 19. November 2014

Herbsttorte mit selbstgemachten Schokoladenblättern

Vor ein paar Wochen durfte ich einen Gastpost für die liebe Michèle von "Michis Backwelt" bzw. "Michis Sweet Happiness" (sie hatte vor kurzem einen Blogumzug) schreiben. Da sie ihren ersten Blog-Geburtstag gefeiert hatte und sich dafür etwas herbstliches gewünscht hat, habe ich ihr diesen natürlich auch erfüllt.

Daher gab es eine Herbsttorte mit selbstgemachten Schokoladenblättern und einem selbstkreierten Rezept.

Aber seht selbst. 

Als erstes wurden ein paar Blätter für die Deko gesammelt. Da die Schokoladenblätter auch genießbar sein sollten, wurden dieser erst einmal ordentlich gesäubert. 

 


Dies geht am besten in einer heißen Seifenlauge.


Nach dem reinigen wurden die Blätter getrocknet und dann mit geschmolzener Kuvertüre überzogen.

Damit die Schokoladenblätter fest werden, kommen diese über Nacht in den Kühlschrank.

Nach dem aushärten werden vorsichtig die Blätter von der Schokoladen abgezogen und können als Deko verwendet werden.

Zurück zur Torte. ;)

Den Boden zweimal waagerecht durchschneiden. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen. Erst mit Preiselbeeren und dann mit Sahne bestreichen.


Den zweiten Boden darauf setzen und den ersten Vorgang wiederholen.

Jetzt nur noch etwas Sahen auf den dritten Boden verstreichen und mit den Schokoladenblättern verzieren.

Auf den dritten Boden noch mit etwas Sahne bestreichen und mit den Schokoladenblättern verzieren.


 Hier kann man sehr schön die Struktur der Blätter sehen. :)


Und nun geht es auf zu meinem Rezept:



Schokoladentorte mit einer Preiselbeer-Sahne-Füllung



Zutaten:



* 215 g Mehl

* 35 g Speisestärke

* 250 g Zucker

* 1 Pck. Vanillezucker

* 1 Pck. Backpulver

* 1-2 EL Kakaopulver

* 1- 1 1/2 TL Lebkuchengewürz (je nachdem wie intensiv ihr es mögt)

* 250 Butter

* 4 Eier



* zwei Becher Sahne

* zwei Gläser Preiselbeeren

* Kuvertüre (weiße, Vollmilch)





Zubereitung:



1. Wichtig ist, dass alles Zimmertemperatur hat.



2. Den Backofen auf 180°C (Ober-/ Unterhitze) vorheizen)



3. Erst alle flüssigen Zutaten mit dem Handrührgerät schaumig schlagen.

    Alle trockenen Zutaten mischen und dann den flüssigen Zutaten

    beifügen und noch einmal alles gut verrühren.



4. Ich habe die Zutaten in eine Backform mit 15 cm Durchmesser

    gebacken. Aus den restlichen Teig habe ich Muffins gebacken. (Ich   

    kann euch sagen, frisch aus dem Backofen, hmmmmmm) J



5. Den Kuchen für ca. 45 – 60 Minuten backen. Es variiert je nach

    Backofen und Backform. Daher Stäbchenprobe nicht vergessen.



6. Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist, zweimal waagerecht

    durchschneiden. Den ersten Boden mit Preiselbeeren und dann mit

    Sahne bestreichen. Den zweiten Boden darauf legen und den ersten  

    Vorgang wiederholen.



7. Den dritten Boden noch mit etwas Sahne bestreichen und mit den

    selbstgemachten Schokoladenblättern verzieren.


Es hatte mir wie immer sehr viel Spaß gemacht einen Gastpost zu schreiben. Und wer mehr über Michis Blog lesen möchte, der geht bitte hier entlang.