Montag, 21. April 2014

Ostergebäck und mehr...

So ihr Lieben. Auch die Ostertage neigen sich langsam dem Ende zu. Ich hoffe ihr habt die Feiertage alle mit eurer Familie genossen?! 

Ich finde, solche Tage sind immer wieder was schönes. Sie können zwar auch anstrengend sein, aber all das nimmt man doch gerne für seine Lieben in Kauf.

Wie jedes Jahr zu Ostern wurden natürlich auch Eier gefärbt, das Osternest versteckt und der Frühstückstisch schön gedeckt, so dass die ganze Familie gemeinsam frühstücken kann. Denn unter der Woche ist dieses ja leider nicht immer möglich. Die Kinder müssen zur Schule gehen und unser einer natürlich auch arbeiten. Jedoch nicht an Ostern. *Herrlich* Und dann die alten Kamellen die am Fernsehen laufen... Da kann man mal wieder so richtig schön in Erinnerungen schwelgen. 

Doch bevor ich das wieder tue, verrate ich euch, was ich dieses Jahr für meine Lieben vorbereitet habe. :D

Normale Eierbecher hat jeder, daher habe ich mir dieses Jahr etwas anderes einfallen lassen. So gab es aus einem Hefeteig nicht nur ein leckeres Ostergebäck, es diente auch gleichzeitig als Eierbecher. Natürlich durften auch die Osterplätzchen nicht fehlen.

Und mit diesen fange ich mal an...





Gebacken habe ich Plätzchen nach diesem Rezept klick, welches ich mit einem Päckchen Vanillezucker ergänzt habe.

Nach dem abkühlen habe ich diese mit Fondant dekoriert.


Da ich noch etwas Teig übrig hatte, habe ich noch weitere Ostereier-Plätzchen gebacken.
Ausgestochen habe ich sie mit diesem Ausstecher. Klick
Wenn man einmal dabei ist, kann man nicht so schnell damit aufhören. 




Nachdem auch diese Plätzchen ausgekühlt waren, habe ich die Unterseite mit etwas erwärmten Johannesbeer-Gelee bestrichen und die Oberseite daraufgesetzt. 



Na, wo hoppelt es denn? :)



Kommen wir jetzt zum Hefegebäck.:D



Hier habe ich die doppelte Menge verarbeitet und auch einen kleinen Hefezopf gebacken. 



Zutaten:

125 ml Milch
325 g Mehl
21 g frische Hefe
40 g weiche Butter
1 Prise Salz
50 g Zucker

Zubereitung:

1. Die Milch lauwarm erwärmen, die Hefe zerbröseln und darin auflösen.
2. Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken.
3. Die Hefemilch vorsichtig hineingießen und mit einem Mixer (Knethaken)
    vorsichtig verkneten. Dabei immer etwas Mehl vom Rand hinzufügen.  Zum
    Schluss noch einmal kurz mit der Hand verkneten.
4. Den Teig mit einem Tuch abdecken und für ca. 15 Minuten an einem
    warmen Ort gehen lassen.
5. Jetzt die Butter, das Salz und den Zucker zum Vorteig geben und zu einem
    glatten Teig kneten (mit der Hand).
6. Den Teig mit einem Tuch abdecken und noch einmal für ca. 30 Minuten
    gehen lassen.
7. Den Backofen vorheizen. (175°C Ober-/ Unterhitze)
8. Den Teig noch einmal gut durchkneten und zu einer langen Rolle formen. 
    Die Rolle in 6 gleich große Stücke schneiden und so formen, dass sich die
    Enden überkreuzen (eine Schleife).
9. Die Schleifen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und in
    die Mulde ein gekochtes Ei setzen.
10. Das Eigelb mit etwas Wasser verquirlen, den Teig damit bestreichen und
      für ca. 15 Minuten backen.


Ich hoffe eure Ostertage waren genauso schön wie meine und ihr habt ein paar Inspirationen für nächstes Jahr. Obwohl...so einen Hefezopf kann man nicht nur zu Ostern backen. :D


Freitag, 11. April 2014

Zuger Kirschtorte

701 km, 6 Stunden und 26 Minuten. So weit und doch so nah. My Sweet Bakery holt sich die Schweiz *super-duper-extra-Geburtstagsgeschenk-für-den-Papa* nach Hause und das ging schneller als ich dachte. 
Könnt ihr euch noch an das tolle Rezept von Marlene erinnern? Recipes All Over The World, ja, jetzt hat es das Törtchen auch zu mir in die Küche geschafft. Und ist eine süße Sünde für jedes Schleckermäulchen.
Doch ich muss euch warnen. es ist nicht nur mehr Arbeit wie bei einer "normalen" Torte. Ich glaube die Schweizer mögen es sehr süß. Zumindest wenn es nach den Meinungen meiner Familie geht. *lach* Ich persönlich fand sie nicht zu süß, aber meiner Familie war sie dann doch etwas zu süß. Das meiste landete dann wohl doch in meinem Mund und auf die Hüfte. Aber lieben Männer nicht die Rundungen einer Frau? 

Jedoch waren alle begeistert vom optischen und siehe da, auch vom Geschmack. Nur die Süße war wohl für die zarten Gaumen von ein paar etwas zu viel.

Also, wer es süßes liebt, dem kann ich das leckere Törtchen nur empfehlen. Holt euch die Schweiz nach Hause und taucht ein in die Geschmacksvielfalt von Kirschen, Baiser, Mandeln und Buttercreme. 









Das Rezept findet ihr hier. Klick
Ich wünsche euch viel Spaß beim nachbacken. :)

Dienstag, 8. April 2014

Milky & Schoki Hochzeitstorte

Sich das Ja-Wort zu geben ist ein großer Schritt in eine gemeinsame Richtung. Zwei Menschen fühlen sich einander verbunden und möchten ihrer Liebe ein Zeichen setzen und das Leben gemeinsam verbringen. 

Um diese Liebe gebührend zu feiern, dürfen Freunde, Verwandte und Familie nicht fehlen. Kurz gesagt, alle Menschen die einen lieben möchte man um sich haben. Daher ist es auch immer wieder schön, wie Freunde einander zuhören, sich noch so kleine Details merken und wissen, was das Brautpaar liebt und mag.

So war es auch bei der Hochzeit von Vanessa und Kai. Denn genau so eine Freundin haben die beiden. 

Jeder kennt sie, jeder mag sie, und sie sind schon lange nichts mehr nur für die "Kleinen". Spätestens seid der Werbung von Kinderriegel mit Milky und Schoki haben sie auch ihren Platz bei den Erwachsenen gefunden. Viele kleine Kurzgeschichten erzählen, wie sich Milky und Schoki kennengelernt, aus den Augen verloren und wieder gefunden haben.

Auch das diesjährige Brautpaar liebt die süßen Geschichten von Milky & Schoki und so entstand dann auch die passende Hochzeitstorte.






Montag, 7. April 2014

Peanut Butter Cookies

...hmmmmmm, ich will meeeeehhhrr! Die sind einfach sowas von lecker. Was ein Glück, dass ich die leckeren Peanut Butter Chips bei Michi´s Backwelt gewonnen habe. Die Drops machen einfach süchtig. 

Als ich die Packungen zugeschickt bekommen hatte, war ich wie immer zu voreilig und habe gar nicht gelesen, was jetzt genau auf der Packung stand. Kennt ihr das auch?! Ihr seht das Bild und denkt, ja...das sollte jetzt auch drin sein. Daher hatte ich mich auch gewundert, warum es sich so komisch anfühlt. *lach* Ich dachte schon die Cookies sind beim Transport zerbröselt. *haha* Aber nach dem öffnen der Packung war ich dann noch erstaunter. Vieler kleiner Drops tummelten sich darin. Jetzt wurde es doch mal Zeit, die Packung genauestens zu studieren. Ohhh, und siehe da, es handelt sich um *Erdnussbutterchips* in Form von kleinen Drops. Das war mal wieder typisch ich. :D Einfach immer viel zu ungeduldig. 

Und was soll ich sagen?! Sie schmecken fantastisch und machen süchtig nach mehr. Wie gut, dass ich zwei Packungen davon habe. 

Nachdem ich dann ein paar gegessen und zu Hause verteilt hatte, *es war aber noch genug zum backen übrig* konnte es dann auch schon mit der Zubereitung der Cookies losgehen.

Auf der Packung waren zwei Rezeptvorschläge, wobei ich mich aber nicht ganz genau an dem Rezept gehalten habe. Denn wie ihr wisst, haben die Amerikaner wohl einen süßeren Zahn wie wir deutsche. :D Daher kommt jetzt hier meine Cookievariante oder Amerika trifft Deutschland. :D

Für meine Cookievariante benötigt ihr folgendes an Zutaten:

* 2 Cups Mehl
* 25 - 30 g Kakaopulver
* 1 teaspoon Backpulver
* 1/2 teaspoon Salz
* 250 g Butter
* 1 Cup Zucker
* 2 Eier
* 1 1/2 teaspoon Vanilleextrakt
* 1 Packung Peanut Butter Chips

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 175° C (Ober-/ Unterhitze) vorheizen.

2. Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz gut vermischen.

3. Butter und Zucker schaumig schlagen.

4. Die Eier und das Vanilleextrakt hinzufügen und alles gut mixen.

5. Jetzt  die Mehlmischung hinzufügen und alles gut durchmixen.

6. Zum Schluss die Peanut Butter Chips ( ein paar zur Seite legen) zufügen und noch einmal
    alles gut vermischen.

7. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech mit einem Teelöffel kleine "Häufchen" platzieren
    und platt drücken. Die zur Seite gestellten Peanut Butter Chips auf die Cookies streuen und
    etwas eindrücken.

8. Die Cookies für ca. 10 Minuten backen. Schmecken auch *superyummioberleckerfrischausdembackofen* Denn wenn man sie etwas früher herausholt, hat man noch einen ganz feinen flüssigen Schokokern. Hmmmmmmm, himmlisch.


 Und was sagt ihr? Sehen sie nicht köstlich aus?! :D









Samstag, 5. April 2014

Baby Shower Party - Cookies

Vor kurzem hatte Fenta von Kreationen a la Fenta ihren kleinen Prinzen zur Welt gebracht und hatte sich dazu etwas ganz besonderes einfallen lassen. 

Wie jeder weiß, hat man nicht immer ganz so viel Zeit, wenn das Neugeborene unterwegs ist und nach der Geburt bekanntlich noch weniger. Aber bei so einem süßen Spatz ist man doch immer gerne abgelenkt. 

Fenta hatte mehrere Bloggerfreunde gefragt, ob sie nicht Lust hätten einen Gastpost zu schreiben, natürlich passend zur Geburt ihres Sprösslings. Da sie einen kleinen Jungen hat, gab es viel in blau, weiß oder grün. 

Ich habe mich für Cookies entschieden, die ich mit Royal Icing verziert habe. 

Außerdem gab es noch Chai-Schokokugeln und Swirl Cookies.








Eltern halten die Hand ihres Kindes für eine bestimmte Zeit.
Sein Herz halten sie jedoch für immer.


















Natürlich gibt es auch noch das Rezept für die Plätzchen. J

Cookies:

Zutaten:

* 85 g Zucker
* 2 Pck. Vanillezucker
* 200 g Butter, zimmertemperatur
* 300 g Mehl, gesiebt
* 1 Ei

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 170° C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer gut verrühren. Da
    der Teig sich nicht komplett mit dem Knethaken zu einer Masse verrühren
     lässt, zum Schluss mit der Hand kneten.

3. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie packen und für ca. 40
    Minuten in den Kühlschrank stellen.

4. Den Teig zwischen Backpapier ca. 6-7 cm dick ausrollen und das
    gewünschte Motiv ausstechen. Die Plätzchen für ca. 15 Minuten backen
    (bis der Rand sich goldbraun färbt).




Rezept für Chai-Schokokugeln

Zutaten:

* 125 g Mehl
* 125 g Butter, zimmertemperatur
* 125 Zucker
* 1 Pck. Chai Latte Pulver (von Krüger)
* 1 Schnapsglas Mineralwasser
* 2 Eier
* ½ TL Backpulver
* 200 g Kuvertüre, Vollmilch


Zubereitung:

1. Backofen auf 170° C Ober-/ Unterhitze vorheizen.

2. Butter, Zucker und Eier mit dem Mixer schaumig schlagen.

3. Das Mehl, Backpulver und Chai Latte Pulver vermischen und in die Masse
    einrühren. Das Mineralwasser dazu geben und noch mal alles gut
    verrühren.

4. Da ich mir vor kurzem eine Cake Pop Backform gekauft hatte, habe ich
    diese ausprobiert. In die eine Hälfte der Form den Teig füllen und die
    andere Hälfte darauf setzen. Die Cake Pops für ca. 40-45 Minuten backen.
    Stäbchenprobe nicht vergessen. Die Cake Pops auskühlen lassen.

5. Die Kuvertüre schmelzen und die Cake Pops mit der Schokolade
    überziehen. Trocknen lassen. Wer mag kann noch weiße Schokolade
    schmelzen und diese in der gewünschten Farbe färben und die

    Schokokugeln damit verzieren.


Wer den kompletten Beitrag von mir bei Fenta lesen möchte einmal bitte hier entlang. Klick

Mittwoch, 2. April 2014

Stylische Aufbewahrungsbox...

...von Lizzawest.

Da hat Lisa sich mal wieder was tolles einfallen lassen. Sie haben nicht nur tolle Farben, ein tolles Design und erfüllen ihren Zweck. Nein sie dürfen in keinem Haus fehlen. Wenn man sie sieht muss man (Frau) sie einfach haben. Und da kommt sofort *ahhhhh, ... ohhhhhh, sind die schön* Und das zu Recht. Die Serie von Lizzawest ist einfach nur TOLL! Und das sage ich nicht nur so. Ich mag ihre Sachen wirklich sehr!

Daher kann ich euch ihre Seite nur empfehlen. Klick

Notizhefte und Mauspad habe ich euch ja schon vorgestellt. Aber wer sich auf der Seite von Lizzawest ein bisschen umgesehen hat, weiß, dass es auch ganz schicke Metallboxen gibt. Natürlich im passendem Design.
Fanny, Klärchen und Tante Hedi sind auch hier wieder zu finden und peppen die Küche oder das Kinderzimmer auf. Mit wunderschönen Rankenmustern und tollen Farben sind sie das Highlight in jedem Raum.

Zu kaufen sind sie im 3er Set in unterschiedlichen Größen. 

Ich bin wieder ganz verliebt ...

                                                      ... sind sie nicht einfach toll?!





Fanny

Tante Hedi

Und hier noch mal alle auf einem Blick. :)

Ich liebe einfach diese Farbkombinationen und dann diese tollen Motive. Da ist doch wirklich für jeden etwas dabei. 


Jetzt möchtet ihr bestimmt noch wissen in welchen Größen die süßen Metallboxen zu kaufen sind, oder?

Klärchen: 14 x 14 cm;  Höhe 18 cm

Tante Hedi: 12 x 12 cm; Höhe 16 cm 

Fanny: 9 x 9 cm; Höhe 14 cm

Was ich an den Boxen auch echt toll finde ist, dass die Box und der Deckel in unterschiedlichen Farben gestaltet wurden und diese Farben sich in den anderen Boxen wiederspiegeln. 

Ich bedanke mich auch hier noch mal gaaanz herzlich bei Lisa von Lizzawest für diese tollen Aufbewahrungsboxen.  

Verwendet habe ich sie für Mehl, Zucker und Kakao. 

Ihr möchtet mehr über Lizzawest und ihre Produkte erfahren? Dann schaut hier schnell vorbei. Klick.

Dienstag, 1. April 2014

Kaiserschmarrn - Traditionell, klassisch, lecker...

Ich freue mich heute eine sehr liebe Person vorstellen zu dürfen. Kennengelernt habe ich sie in Münster bei einem Food Photography Workshop von Liz&Jewels. Wir haben uns sofort gut verstanden und sind auch schnell ins Gespräch gekommen.


Mir gefiel sofort ihre Art. Eva hat eine sehr liebe und offene Art an sich, die man einfach mögen muss. Als ich dann ihren Blog "Foodtastic" und ihre toll fotografierten Rezepte sah, war ich echt begeistert. Ihr Blog ist auch daher so besonders, da sie, wie viele andere auch eine Glutenunverträglichkeit hat und demnach sind viele ihrer Rezepte auch angepasst. Auch gibt es immer wieder Produkt-, Restaurant- und Reise-Tipps.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Eva aus dem schönen Österreich kommt? Nein?! Na, dann wisst ihr es aber spätestens jetzt. ;)





Natürlich gibt es auch in Österreich eine Nationalspeise. Ihr könnt euch sicher schon denken, welche es ist, oder?

Genau. Es handelt sich um den Kaiserschmarrn, wie ich finde, eine sehr leckere Nachspeise ist. 


Bei dem Kaiserschmarrn handelt es sich um eine Mehlspeise und wie diese zu ihrem Namen kam, dass erzählt euch die liebe Eva.



Österreicher mögen ihre Mehlspeisen: Angefangen von Palatschinken (Pfannkuchen), Salzburger Nockerl, Sachertorte, Apfelstrudel, Marillenknödel, Buchteln bis hin zu den Germ (=Hefeteig)knödeln. Natürlich gehört zu den klassischen österreichischen Mehlspeisen auch der Schmarren, im Speziellen der Kaiserschmarrn.

Zum Kaiserschmarrn gibt es viele verschiedene Anekdoten. Die beliebteste Legende besagt, dass im Jahre 1854 der Wiener Hofpatissier anlässlich der Hochzeit von Kaiser Franz Josef I. und seiner Gemahlin Elisabeth, genannt Sisi, eine Mehlspeise kreierte. Sisi war bekanntlich immer sehr auf ihre schlanke Linie bedacht und lehnte das Dessert ab. Franz Josef, der seine Mehlspeisen liebte, nahm daraufhin Sisis Teller und meinte lächelnd „Na dann gib mir halt mal den Schmarrn* her, den unser Leopold da wieder z’amkocht hat.” Weil dem Kaiser das Gericht so gut schmeckte, wurde es am Hof eine beliebte Mehlspeise und erhielt den Namen Kaiserschmarrn. [Schmarrn: umgangssprachlich für komisches Zeug, Ungereimtheiten, Unfug].


Eine andere Legende erzählt, dass Kaiser Franz Josef I. zum Nachtisch gerne Palatschinken (Pfannkuchen) aß. Gelangen diese dem Koch nicht gut, da sie zu dick oder rissig waren, wurden sie dem Personal als Kaiserschmarrn gereicht. Im Sinne von “A Schmarrn, des am Kaiser zu servieren”. [Ein Unfug, sowas einem Kaiser aufzutischen.]
Schmarren war ursprünglich ein einfaches Bauern-Essen“, da die meisten bäuerlichen Höfe die Grundzutaten wie Mehl, Milch und Eier immer auf Vorrat hatten. Insbesondere bei Schwerarbeitern wie Holzknechten waren (auch pikante) Schmarren sehr beliebt, da sie schnell am Feuer zubereitet und energiereich waren.
Besonders gut schmeckt der Kaiserschmarren, wenn die Eier getrennt werden und das steifgeschlagene Eiweiß unter die Masse gezogen wird. Nur so entsteht der besonders lockere, und für den Schmarrn typische, Teig. Man kann auch Topfen (Quark) in den Teig geben, dann wird nur die Hälfte des Mehls genommen. Zum Schluss wird der gebackene Schmarren mit Staubzucker (Puderzucker) bestreut und entweder mit Zwetschgenröster (Pflaumenkompott) oder Apfelmus serviert.





ZUTATEN FÜR 2 PERSONEN (KLASSISCH):

2 Eier
200 g Mehl
150 ml Milch
2 EL Zucker
1 Prise Salz
Staubzucker
2 EL Butter
(oder als Topfenschmarren mit 250 g Topfen/Quark und 100 g Mehl)

ZUBEREITUNG:

1.)    Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz in einer Schüssel steif schlagen. Eigelb, Zucker und Milch in einer weiteren Schüssel schaumig aufschlagen. Mehl und Rosinen (nach Belieben) unterrühren.
2.)    Eiweiß vorsichtig unterheben.
3.)    Butter in einer großen Bratpfanne erhitzen und den dickflüssigen Teig hineingießen. Bei schwacher Hitze die Unterseite des Teigkuchens leicht anbräunen lassen. Nach ca. 3-4 Minuten wenden und weitere 3-4 Minuten in der Pfanne backen.
4.)    Den gebackenen Teig nun mit zwei Gabeln zerreißen und zerstückeln, mit Puderzucker bestreuen und auf warmen Tellern mit dem Zwetschgenröster anrichten.
Viel Spaß beim Zubereiten!


Vielen lieben Dank Süße, dass du mitgemacht hast. Auch für das tolle Rezept und die Geschichte. Ich liebe ja die Filme von Sisi mit Romy Schneider und dann noch passend der Kaiserschmarrn *yammmi*, da kann der Tag doch nur toll werden.
Woher der Kaiserschmarrn seinen Namen hatte wusste ich vorher noch gar nicht. *schäm* Aber man lernt ja nie aus. Daher freue ich mich um so mehr, dass du uns nicht nur so ein tolles Rezept zur Verfügung gestellt; sondern auch etwas über Österreich und seine Köstlichkeit erzählt hast. Ich mag solche Anekdoten sehr. 

Ihr möchtet mehr über Eva wissen oder woher sie ihre Inspirationen nimmt? Oder mehr über ihre Rezepte und tollen Blog Foodtastic erfahren? Dann solltet ihr sie ganz schnell besuchen. Denn ihre Bilder schreien einfach nach mehr. Klick