Mittwoch, 31. Oktober 2012

Cake Pops

Booooo! Passend zu Halloween-Zeit ...

                .... Halloween Cake Pops....


Jaaa, es hat geklappt. Ich war schon ganz am verzweifeln. Gestern hatte ich meinen ersten Versuch gestartet Cake Pops zu formen und zu dekorieren. Naa, das war dann leider doch nicht so das Wahre. :(

Da habe ich mir gedacht, dass ich einen Eierlikörkuchen backe und diesen für die leckeren kleinen Küchlein am Stiel verwende und dort ein Frosting einarbeite. Gesagt getan...leider Fehlgeschlagen.
Als ich den fertig gebackenen Teig mit dem Frosting vermischt hatte und versucht hatte kleine Kugeln zu formen klappte es zwar, aber es kam mir doch schon sehr komisch vor, dass der Teig so feucht war.

Na, wird schon funktionieren, wenn ich die Kugeln für 15 Minuten ins Gefrierfach lege. Aber es wurde leider nicht besser. Nachdem ich dann meine extra bestellten Wilton Candy Melts anfing zu schmelzen und diese gar nicht schön flüssig wurden, kam es mir schon alles etwas merkwürdig vor.
Naja, ich werd´es dennoch probieren...
Nachdem ich die Lutscherstiele in die Pops befestigt hatte und versucht hatte diese in die Candy Melts zu tauchen zerbrach mir doch jedes Mal die Teigkugel. ... Das kann doch nicht sein...Nach ein paar weiteren Versuchen habe ich es dann aufgegeben. Etwas sauer ging ich dann an meinem Laptop und suchte und suchte, woran es wohl lag. Leider nichts gefunden. Bis ich dann doch etwas sah. Ahhh, es hatten wohl noch ein paar mehr das Problem mit den Candy Melts. Da die Wilton Candy Melts wohl nicht so flüssig wie normale Kuvertüre wird sollte man einen Esslöffel Palmit Soft mit untermischen und erwärmen. Na, das probiere ich doch mal aus.

Nachdem ich dann auch einen neuen Kuchen -dieses Mal mit einer Backmischung- gebacken habe und das Frosting unterghoben habe, sah der Teig doch schon ganz anders aus und auch die Kugeln ließen sich viel besser Formen.

Was mir dann einfiel war, ich habe meinen Kuchen mit Öl und nicht mit Butter oder Margarine gebacken. Ich denke, das war ein Grund, warum der Kuchen an sich schon feuchter war und sich mit dem Frosting leider nicht richtig formen ließ und seine Form nicht behielt.

Also: Für Cake Pops immer einen Rührkuchen ohne Öl backen.

Die Candy Melts von Wilton habe ich mit 3-4 TL Palmin Soft vermischt und geschmolzen. Es klappte wirklich sehr gut.

Die Teigkugeln blieben am Stiel und das Eintauchen in die Candy Melts ging auf einmal wie von selbst.



Und hier ein paar fertige Halloween Cake Pops. :D



Die Mumie und Geister habe ich mit weißer Kuvertüre von Pickerd überzogen. Den Mumieneffekt habe ich mit geschmolzener weißer Schokolade verziert.
Bei den Kürbissen habe ich die weiße Kuvertüre von Pickerd mit Lebensmittelfarbe eingefärbt.




Die eigentlich schwarzen Cake Pops sehen etwas bräunlich aus, ist aber die Candy Melt von Wilton in schwarz. :) Mit Palmin Soft ist sie wirklich super zu verarbeiten.
Die Streusel sind von Günthart.




Sonntag, 28. Oktober 2012

LECKER Christmas

Endlich! Sie ist da! Die LECKER Christmas.




Und ich muss sagen, sie ist wirklich toll. Es sind wieder viele tolle und leckere Rezepte zum ausprobieren in der LECKER Christmas.

Neben den Weihnachtlich deftigen Speisen sind süße Speisen nicht zu kurz gekommen. Für alle die gerne Wild mögen (ist nicht so meins) gibt es auch hier Rezepte wie z.B. "Rehkeule mit Kirschsosse zu Semmelknödeln und Wirsing" oder "Hirschsaltimbocca mit Feldsalat".
"Gans" klassisch gibt es natürlich auch ein tolles Rezept für eine "Knusprige Gans" mit drei verschiedenen Füllungen. Hier dürfte für jeden das passende Menu für das Weihnachtsfest dabei sein.




Für alle Fondue-Liebhaber gibt es hier mal etwas ganz anderes. Raclette oder Fondue ist der Renner zu Silvester. Aber doch immer das gleiche. Die, die gerne mal was anderes ausprobieren und die ausländische Küche lieben (so wie ich) sollten auf jeden Fall das Orientalische Fondue ausprobieren. Ich persönlich liebe ja die asiatische Küche, aber nicht nur die...und werde diese Variante ganz sicher ausprobieren. Es muss ja nicht immer erst Silvester kommen um das Fondue-Set herauszukramen. :)
Außerdem gibt es hier noch super schnelle Dips zu Fondue oder Fingerfood.




Leider ist die Weihnachtszeit die Zeit, wo man gerne schlemmt und sich nachher ärgert, dass es hier und da doch etwas an der Kleidung zwickt... :( Aber man kann doch einfach nicht wiederstehen.
Doch auch ein leckerer Salat kann den Hunger stillen. Feigensalat mal anders. Sieht wirklich köstlich aus. Auch die Garnelen mit Mango und Orangendressing...hört sich nicht nur lecker und leicht an. Ich muss sagen, hier sind viele Rezepte bei, die man unbedingt ausprobieren sollte. Und nicht alle Menus dauern eine Ewigkeit. :)



Samstag, 20. Oktober 2012

Lecker Bakery

Nicht mehr lange, dann ist es endlich so weit. Der 26.10.2012 rückt immer näher. Dann erscheint nach der "LECKER Bakery Vol. 1 und Vol. 2" endlich "LECKER - Christmas Special".
Für alle die gerne zu Weihnachten mit ihren kleinen backen gibt es hier sicher wieder viele leckere, süße und herzhafte Rezepte die einem die Weihnachtszeit versüßen.

Plätzchen mit Zimt, Anis und Kardamon sind da nur einige Beispiele um die süßen Backwaren zu würzen.
Da Weihnachten und Silvester nicht weit auseinander liegen, wird es auch dort sicher wieder Tipps geben um den Silvesterabend LECKER zu gestalten.

Also ich freu mich jetzt schon....

Hier ein kleiner Auszug aus der "LECKER Bakery Vol. 1 und Vol. 2"



Ein kleiner Einblick in die LECKER Bakery Vol. 1...




...und hier in die Vol. 2





Das Bookazine mit 5,90 € hat zwar einen stolzen Preis, welcher sich aber voll und ganz lohnt. Da auch ich erst nach der zweiten Ausgabe auf die LECKER Bakery aufmerksam geworden bin habe ich natürlich überall geguckt, wo ich die Vol. 1 herbekomme. Im Ebay wird sie leider sehr teuer angeboten. Was ich schon echt unverschämt fand. 25,- € ist schon ein heftiger Preis. Da habe ich kurz an "Lecker" eine Nachricht geschickt... Und, jaaaa, ich konnte die Zeitschrift nachbestellen. Was eine Freude.
Und für alle, die die LECKER Bakery noch nicht zu ihrer Sammlung zählen können, haben die Möglichkeit diese unter http://www.lecker.de/contentkontakt.jsp  zu bestellen. Hier könnt ihr das Bookazine zum humanen Preis von 5,90 € plus Versandkosten von unter 2,00 € nachbestellen und nicht wie im Ebay, wo sie bis zu 25,00 € angeboten wird.

Freitag, 19. Oktober 2012

Himbeer-Quark-Torte



Endlich war es wieder so weit. Mein Opa feierte seinen 79. Geburtstag und ich hatte die Gelegenheit zu backen. Dieses Mal gab es eine Motivtorte. Da ich die letzten beiden Motivtorten mit einem Marschmallow-Fondant überzogen hatte und dieses eine sehr klebrige Angelegenheit war habe ich mich für den Rollfondant von Bettina Schliephake-Burchhardt entschieden. Diesen habe ich aber nach meinen Bedürfnissen ein wenig abgewandelt. Und ich muss sagen, dieser Fondant ist genial. Einfach zuzubereiten, keine klebrigen Hände, Arbeitsfläche etc. Zudem ist er super leicht zu verarbeiten und auszurollen. Mit diesem Fondant gelingt einem die Motivtorte 100%. Man muss sich ganz genau an die Anweisungen halten, dann kann nichts mehr schief gehen.

Da ich aber leider nicht mehr ganz so viel Zeit hatte die Motivtorte zu gestalten musste ich mir was einfallen lassen, was schnell geht und trotzdem schick aussieht. Zum Glück hatte ich eine Prägerolle. Mit dieser habe ich den ausgerollten Fondant verziert und über die Torte platziert. Den übrigen Fondant habe ich mit einer Pastenfarbe von Wilton eingefärbt und die Schleife modelliert.

Der Boden der Torte ist ein Eierlikörboden den ich mit einer Himbeerquarkcreme gefüllt habe.
Die Torte war wirklich sehr lecker und fruchtig frisch.

Und so sah sie dann von innen aus:
Die Auflösung ist leider nicht so schön, da ich mit meinem Handy fotografiert habe. :)




Zutaten:

Für den Boden:

5 Eier
2 Päckchen Vanillezucker
¼ l Öl
¼ l Eierlikör
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
250 g Puderzucker (ihr könnt aber auch Zucker nehmen)




Für die Füllung:

175 g Zucker
10 Blatt Gelatine
1 kg Magerquark
Saft von 1 Zitrone
300 g Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)


Zubereitung:

Für den Boden:

Den Backofen auf 180° vorheizen (Ober-/ Unterhitze).

Die Eier, den PuderZucker und den Vanillezucker gut verrühren. Das Öl und den Eierlikör nach und nach dazu rühren. Das Mehl und das Backpulver (bereits miteinander vermengt) unterrühren.
Eine Backform gut ausfetten. Den fertigen Teig in die Backform geben und auf mittlerer Schiene ca. 1 Std. backen.

Für die Füllung:

Himbeeren verlesen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen.
Das Himbeerpüree mit Quark, Zitronensaft und Zucker verrühren. Die Gelatine ausdrücken und bei schwacher Hitze auflösen. 2-3 EL Creme unter die Gelatine rühren, dann alles unter die übrige Creme rühren.

Den Boden 1-2 Mal waagerecht teilen und die Creme auf den Boden streichen. Oberen Boden darauflegen und mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen.     

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Pfirsich-Charlotte






Zurück von der Arbeit habe ich heute ein leckeres Rezept für euch! Die Torte sieht vielleicht etwas kompliziert aus, ist aber gaaanz einfach. Versprochen.

Alles was ihr benötigt ist:

Zutaten für eine Biskuitrolle
(Grundrezept für einen Biskuitteig)

Außerdem benötigt ihr einen Biskuitboden (gekauft oder selbstgebacken)

250g Aprikosenkonfitüre

Für die Creme:
1 große Dose Pfirsiche
10 Blatt Gelatine
250 ml Sekt (alternativ, falls Kinder vom Kuchen mitessen, Pfirsichsaft o. ä.)
60g Zucker
500 ml Sahne


Am besten ist es, wenn ihr den Backofen als erstes auf 180 Grad O-/ U-Hitze vorheizt.

Den Biskuitteig nach dem Grundrezept zubereiten.
Die Biskuitmasse gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und im vorgeheizten Backofen ca. 12 Minuten backen. (Stäbchenprobe nicht vergessen).

In der Zwischenzeit die Pfirsische in einem Sieb gut abtropfen lassen. 

Sobald der Biskuit fertig ist, diesen sofort mit erwärmter Konfitüre bestreichen und aufrollen.
Eine Schüssel mit einem Durchmesser von 26cm mit Frischhaltefolie auslegen. Die Biskuitrolle in Scheiben schneiden und die Schüssel damit auslegen.

Gelatine einweichen. 2/3 der Pfirsiche pürieren, die restlichen Pfirsiche in Stücke schneiden.
Das Pfirsichpürree mit Sekt (alternativ Saft) und Zucker verrühren. Die Gelatine nach Packungsanweisung auflösen und vorsichtig in die Masse rühren. Die Creme in den Kühlschrank stellen. Sobald die Masse zu gelieren beginnt könnt ihr die Sahne steif schlagen und darunter heben.

Jetzt könnt ihr die Pfirsichcreme in die vorher ausgelegte Schüssel füllen; den Biskuitboden darauf geben und leicht andrücken. Die Torte muss jetzt ca. 3 Std. abgedeckt in den Kühlschrank. Kurz vor dem servieren aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine Tortenplatte stürzen. Schüssel und Folie entfernen und fertig ist eure Pfirsich-Charlotte.

Guten Appetit. :)

Freitag, 5. Oktober 2012

Choco Mint Cookies



Was habt ihr denn so schönes am Tag der deutschen Einheit gemacht?

Ich habe aus der "Lecker Bakery" die Choco Mint Cookies mal für euch ausprobiert.

Alles was ihr braucht sind:

125g weiche Butter
175g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei 200g Mehl
1 TL Backpulver
150g Zartbitterschokolade (ich habe Vollmilchschokolade genommen)
100g gekühlte Schoko-Minz-Täfelchen (z.B. After Eight)

Als erstes heizt ihr den Backofen auf 175 Grad auf (Ober-/Unterhitze).

Die Butter, Zucker, 1 Prise Salz und Vanillezucker mit den Schneebesen des Rührgeräts cremig rühren. Ei unterrühren.

Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen.

Jetzt die Schokolade dazurühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren.

Das Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Esslöffel je ca. 12 Teighäufchen mit etwas Abstand auf die Belche setzen und leicht flachdrücken (Macht die Häufchen nicht all zu groß, die Cookies gehen weit auseinander).

Die Cookies nacheinander im heißen Ofen backen und abkühlen lassen.

Ich muss sagen, wer After Eight mag und sowieso auf Minze steht, muss diese Cookies unbedingt ausprobieren. Der Minzgeschmack ist genau richtig und nicht zu dominierend.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Schoko-Preiselbeer-Torte

Für alle Schokifans :)

Leckere Schokoladentorte mit Preiselbeerfüllung:

Für den Biskuit:
(Ich fand den Boden nach dem durchschneiden etwas zu dünn. Beim nächsten Mal würde ich wahrscheinlich die doppelte Menge nehmen, damit die Torte schön hoch und der Boden etwas dicker wird. Oder aber eine kleine Backform verwenden. Ich hatte eine Runde Backform mit einem Durchmesser von 26 cm verwendet)

6 Eier
100g Zucker
Salz
100g Mehl
50g Speisestärke
1-2 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
4 EL Weinbrand

Für die Füllung:

400g Schlagsahen
1 Pck. Sahnesteif
1 EL Zucker
50g Schokoraspel (Fertigprodukt z.b. von Schwartau)
200g Preiselbeeren (Glas)

Für den Guss:

75g Zartbitter-Kuvertüre (wer lieber Vollmilch mag, kann natürlich auch diese nehmen)
100g Zucker
20g Kakaopulver


Jetzt kann es losgehen :)


1. Als erstes heizt ihr den Backofen auf 200 Grad vor. Eier trennen. Eigelbe mit 75g Zucker schaumig schlagen. Eiweiße mit Salz steif schlagen, dabei übrigen Zucker einrieseln lassen. Mehl, Stärke, Kakao und Backpulver mischen und dann unter die Eigelbe heben. Eischnee unterziehen.

2. Die Springform mit Backpapier auslegen oder gut einfetten. Den Teig einfüllen und etwa 30 Min. backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Biskuit abkühlen lassen, waagerecht halbieren und mit Weinbrand beträufeln.

3. Jetzt könnt ihr die Sahne mit Sahnesteif und Zucker steif schlagen. Nun die Schokoraspel unterheben. Am besten ist es wenn ihr einen Tortenring um den unteren Biskuit legt. Preiselbeeren auf dem Boden verteilen. 3/4 der Sahne einfüllen, zweiten Biskuitboden aufsetzen und die Torte etwa eine Stunde kalt stellen.

4. In der Zwischenzeit die Kuvertüre hacken, mit Zucker, 50 ml Wasser und Kakaopulver in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und der Guss Fäden zieht.

5. Die Torte auf eine Kuchenplatte setzen, Ring entfernen und die übrige Sahne am Rand glatt streichen. Glasur auf den Biskuit gießen und am Rand tropfenförmig herunterlaufen lassen. Die Torte noch mal eine Stunde kühl stellen, damit die Schokolade trocknet.