Freitag, 28. Juni 2013

Sommernachtsträumereien

Wie ihr ja schon alle mitbekommen habt, habe ich von der Firma Birkmann ein paar Produkte zum testen bekommen. Da Frauen bekanntlich nicht nur auf´s backen sondern wie soll es auch anders sein, auf Schuhe stehen, habe ich mich natürlich auch riesig auf die Pumps Backform gefreut.

Und darum freue ich mich auch schon auf den nächsten Produkttest ganz besonders. 

Eine liebe Bloggerin Namens Caro von "Mit Liebe gebacken" hatte mich angeschrieben, dass sie unter anderem auch diese tolle Backform zugeschickt bekommen hat und kam auf eine super tolle Idee. Warum sollte man nicht ein gemeinsames Projekt über die Pumps Backform schreiben?! Ich fand die Idee auf an hieb toll und habe direkt zugesagt. Auch das Thema "Sommernachtsträumereien" finde ich super gewählt. Denn was gibt es schöneres als den Sommer zu genießen, ein Stück Kuchen und dann noch einen tollen Pumps? Unter dem Thema kann man sich so viel vorstellen und kann schon mal langsam anfangen vor sich hin zu träumen.

Also seid schon mal gespannt, was es bald tolles zu berichten gibt. 


Was verbindet ihr denn alle so mit dem Thema "Sommernachtstraum"?

Montag, 24. Juni 2013

White Chocolate Cheesecake

Juhuuuuuu, ich habe es noch geschafft und konnte bei dem tollen "Cheesecake Event" von Stephanie von "Meine Küchenschlacht" mitmachen. 

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um Cheesecakes. Sie hat eine ganz tolle Idee gehabt und ich konnte noch daran teilnehmen. :) Aber seht selbst auf ihrer Seite hier.

Ich habe mich für den "White Chocolate Cake" entschieden. Er war wirklich ganz leicht zuzubereiten und schmeckt...hmmmm.... Müsst ihr mal probieren. Aber ich finde, mehr als ein Stück kann man davon leider nicht essen, er sättigt wirklich ganz schön. hehee Und wenn ich das sage, dann heißt das schon was. :D Oder ich hatte heute einfach nicht so ein hunger. hehe

Und hier ein paar Bilder. Leider nur mit meinem Handy aufgenommen...aber ich hoffe das es nicht ganz so schlimm ist. 







Wie ich finde eine super tolle Idee und mal was anderes. 



Das Rezept hat Stephanie von Dr. Oetker.

Für alle die, die es auch gerne ausprobieren möchtet, gibt es hier das Rezept. Für alle weiteren Rezepte einfach auf die Seite von Meine Küchenschlacht schauen. hier ;)

Für den Boden:

200 g Amarettini (ital. Mandelmakronen)
125 g Butter

Für die Füllung:

250 g weiße Kuvertüre
50 g Pflanzenfett (Palmin)
125 g Creme Fraiche
600 g Doppelrahm Frischkäse
1 Pck. Dr. Oetker Finess Orangenschalen-Aroma


Zum Garnieren:

50 g weiße Kuvertüre
50 g Amarettinibrösel


1. Für den Boden Amarettini in einen Gefrierbeutel geben. Den Beutel fest verschließen. Amarettini mit einer Teigrolle fein zerbröseln. Keksbrösel in eine Rührschüssel geben. Butter zerlassen, zu den Keksbröseön geben und gut verrühren.

2. Eine Springformrand ( Durchmesser 24 cm auf eine mit Tortenspitze oder Backpapier belegte Tortenplatte legen ). Die Bröselmasse darin verteilen und mit einem Löffel gut zu einem Boden andrücken. Den Bröselboden in den Kühlschrank stellen.

3. Für die Füllung Kuvertüre in Stücke hacken. Zwei Drittel davon mit Pflanzenfett in einem Topf im Wasserbad bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. Den Topf aus dem Wasserbad nehmen. Restliche Kuvertüre darin unter Rühren schmelzen. Creme Fraiche unter die Kuvertüre rühren. 

4. Frischkäse mit Orangenschalen-Aroma verrühren. Die Kuvertüremasse mit einem Mixer ( Rührstäbe ) unter Rühren hinzugeben. Die Frischkäse-Kuvertüre-Masse auf höchster Stufe zu einer glatten Creme verrühren. Die Frischkäse-Schokoladen-Creme auf den Bröselboden in den Springformrand geben und glatt streichen. Den Cheesecake etwa 5 Stunden in den Kühlschrank stellen. Den Springformrand lösen und entnehmen.

5. Zum Garnieren die Cheesecakeoberfläche mit geschapter Kuvertüre garnieren und den Cheesecakerand mit Amarettinibröseln bestreuen. Cheesecake in kleine Stücke schneiden.

Produkttest Birkmann "DANKE"

Wie das geduftet hat, hmmmm...und lecker war es...


Am Wochenende hatte ich mir meinen zweiten Produkttest von Birkmann vorgenommen und dran war die Backform "Danke".

Geliefert wurde die Form mit einem kleinen Rezeptheft, in dem drei verschiedene Rezepte enthalten sind. Zwei davon habe ich ausprobiert.

Die Backform selber hat eine Größe von 14 x 11 x 3 cm.

Bei den Rezepten handelt es sich um "Getränkter Orangenkuchen", "Apfel-Nuss-Kuchen" und einen "Sandkuchen". Ausprobiert habe ich den "Apfel-Nuss-Kuchen" und den "Sandkuchen".

Beide Rezepte sind wirklich sehr leicht zuzubereiten und schmecken unglaublich lecker. Das schreit nach mehr..., wobei ich bei den Sandkuchen noch ein Päckchen Vanillezucker hinzugefügt habe, welches nicht im Rezept stand. yammi, yammi


Jetzt aber erst mal zu der Bildern. ;)




Teig vorbereiten und Backform gut einfetten...


Teig in die Backform geben. Hier handelt es sich um den Sandkuchen. Man kann auch den kompletten Teig in die Form geben, aber dann wird der Kuchen ziemlich hoch. Daher habe ich ein, zwei Löffel in der Schüssel gelassen. 


Bei diesem Bild handelt es sich um den Apfel-Nuss-Kuchen. 
Richtig lecker.


Auch wenn die Rezepte richtig toll sind und die Idee an sich, eine Backform mit "Danke" herzustellen, wie ich finde, super ist, gibt es dennoch einen Kritikpunkt. 
Zuerst hatte ich den Apfel-Nuss-Kuchen gebacken. Dieser ging auch sehr leicht aus der Form, was aber etwas schade ist, ist, dass man das Wort "Danke" leider nicht so gut erkennen kann. Denn gerade das ist es ja was an der Form so besonders ist. Ansonsten ist er aber sehr gut geworden.   



Naja, ist ja nicht ganz so schlimm. Hauptsache der Kuchen schmeckt. Ich finde, das ist immer das wichtigste. :D
Kurzerhand habe ich mich dann entschlossen, den Sandkuchen auszuprobieren. Denn hier müsste es doch eigentlich eher funktionieren, dass man das Wort "Danke" im Kuchen sehen kann. Da es sich hier nur um den "nackten" Teig handelt und keine Früchte oder Nüsse im Teig enthalten sind.

Vom Gedankengang her hatte ich recht. Nur war hier das Problem, dass ich den Kuchen nicht sauber aus der Form bekommen habe, obwohl ich die Form gut eingefettet habe. Der schöne gewellte Rand, den man beim Apfel-Nuss-Kuchen sehen kann, ist hier leider nicht mehr vorhanden. :( Ich denke, da der Apfel-Nuss-Kuchen im Ganzen saftiger ist, konnte man ihn leichter aus der Form lösen, aber beim Sandkuchen ging dies leider nicht. 
Auch nach einem zweiten Versuch, ist mir dieses leider misslungen. Doch mit ein bisschen Deko ist dieses auch wieder schnell behoben. :)
Einen Abbruch am Geschmack tut dieses allerdings auch nichts. Denn auch dieses Rezept ist richtig lecker.




Rezept für den Sandkuchen:

75 g Butter
4 EL Zucker
1 Ei
60 g Mehl
2 EL Speisestärke
1/2 TL Backpulver
geriebene Schale einer halben unbehandelten Zitrone (habe ich weggelassen)
30 g Puderzucker zum Bestreuen
Ich habe noch 1 Pck. Vanillezucker hinzugefügt

Die Butter (zimmertemperatur) mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Ei zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver vermischen (und zusammen mit der Zitronenschale) unter die Masse rühren. Die "Danke-Form" einfetten, zu 2/3 mit dem Teig befüllen und im vorgeheizten Backofen etwa 25-30 Minuten bei 180° C (Ober-/ Unterhitze) backen. Den fertigen Kuchen nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen.  

Freitag, 21. Juni 2013

Dress Cupcake oder auch Ballerina Cupcake

Ich muss sagen, ein Tutorial zu schreiben macht echt Spaß. Und daher gibt es heute auch wieder eins. ;) Wer meine Seite auf Facebook verfolgt, hat sicher schon meinen ersten Dress Cupcake entdeckt. Am Anfang hatte ich ein paar bedenken, ob ich es überhaupt hinbekommen werde, aber es ist wirklich ganz einfach. Man sollte es einfach mal probieren, mehr als schief gehen kann es ja nicht... ;) und ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. 

Wo drauf ihr aber achten solltet ist, dass ihr mit Modellierfondant arbeitet, denn Rollfondant lässt sich leider nicht so schön verarbeiten bzw. modellieren, da er zu weich ist. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht. 


Alles was ihr für ein süßes Ballerina Cupcake benötigt ist folgendes: 

* Cupcakes oder auch Muffins eurer Wahl
* PME Foam Pads
* Zahnstocher
* Perlen zur Deko
* Runde Ausstecher (am schönsten sieht es aus, wenn die Ausstecher einen gewellten Rand haben)
* Herz-Ausstecher
* Modellierfondant in der gewünschten Farbe


Die Cupcakes sollten auf jeden Fall gut abgekühlt sein. Diesen mit etwas Marmelade oder Buttercreme einstreichen, damit der Fondant auch hält.



Ich habe mir die Ausstecher von "Kitchen Craft" gekauft. Eine Seite ist gewellt und die andere glatt und bin sehr zufrieden damit.



Den Fondant dünn ausrollen und jeweils einen großen und einen kleinen Kreis ausstechen. Der große Ausstecher sollte etwas größer als der Cupcake sein. 

Diesen auf das Foam Pad legen und mit einem Zahnstocher am Rand bearbeiten. Den Zahnstocher leicht hin und her bewegen, so dass leichte Rüschen auf dem Modellierfondant entstehen. Das sollte mit den großen und kleinen ausgestochenen Kreis gemacht werden. Denn diese werden später das Tütü.  


Für das Bustier vom Tütü einen kleinen Herz-Ausstecher nehmen (er sollte von der Größe her zum Cupcake passen) und ein Herz ausstechen...

die Spitze abschneiden... 


 ...aufrecht hinstellen und leicht nach innen biegen.


Erst den großen "Unterrock" und dann den kleinen auf dem Cupcake befestigen. Etwas zurecht zupfen (da kann der Zahnstocher gut zur Hilfe genommen werden) und dann mit Zuckerkleber oder Wasser das Bustier in die Mitte platzieren. das Bustier etwas zurechtformen und den Abschluss mit Perlen verzieren. 

Auch hier habe ich die Cupcake Förmchen von Birkmann verwendet. 



Donnerstag, 13. Juni 2013

Lindy Smith - Lindys kreative Tortenkunst

Auf meiner Facebook-Seite habe ich euch ja schon das Buch von Lindy Smith gepostet und erwähnt, dass es sich wirklich lohnt und man nicht missen sollte. Heute werde ich euch ein paar Bilder aus dem Buch zeigen und berichten. Ich bin wirklich froh, dass es in deutscher Ausführung herausgebracht wurde, denn ich war schon immer drauf und dran die englische Version zu bestellen. Aber anscheinend wurde man erhört. ;) hehe 

Für alle die, die es noch nicht haben, können sich ein Bild darüber machen, ob sie es sich noch zulegen möchten oder doch lieber sein lassen. Aber ich kann euch sagen, es lohnt sich wirklich. Es ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene gedacht , mit vielen Tipps und tollen kreativen Ideen wie man eine Torte, Cupcakes oder Cookies dekoriert. Außderdem gibt es auch viele tolle Rezepte.

Aber jetzt zu den Bildern und natürlich weiter zum Buch. :D


Vom Cover her kann man schon sehr schön erkennen, was für tolle Kuchen man nach ein bisschen Übung zaubern kann. :)

Das Buch selber besitzt 160 Seiten und ist wie folgt aufgeteilt:

Vorwort
Vorbereitung & Planung 
Kuchen backen
Mini-Kuchen backen
Backen in der Kugelform
Rezeptmengen umrechnen
Cupcakes backen
Kekse backen
Pasten, Füllungen & mehr
Kuchen & Cake-Boards eindecken
Kuchen aufeinander stapeln
Lagerung
Portionsangaben


 1 Kuchen schnitzen
 2 Farbgestaltung
 3 Malen
 4 Schablonen
 5 Ausstecher
 6 Blumen und Blüten
 7 Prägen
 8 Modellierwerkzeuge
 9 Spritzen
10 Modellierformen
11 Perlen und Juwelen


Anleitungen
Vorlagen
Danksagung
Über die Autorin
Lieferanten
Index

Im Großen und Ganzen kann man sich die einzelnen Punkte denken. Lindy Smith schreibt, welche Grundausstattung von Nöten ist, um die im Buch beschriebenen Torten, Cookies und Cupcakes zu dekorieren. 
Darüber hinaus gibt es tolle Rezepte wie Schokoladenkuchen, Früchtekuchen oder Madeirakuchen. Für jedes dieser Rezepte gibt es unter anderen die Mengenangaben für unterschiedliche Kuchengrößen von 10 cm bis 35,5 cm für runde Kuchen, sowie von 7,5 cm bis 33 cm für viereckige Kuchen. 

Für Cupcakes gibt es natürlich auch Rezepte wie Ingwer Cupcakes oder Orange-Mohn Cupcakes. 
Auch für Cookies hat Lindy Smith zwei Rezepte zur Hand.

Aber wie und womit verziert man einen Kuchen und welche Füllungen kann man nehmen? Gerade für Anfänger ist es eine wichtige Frage, denn ohne dem geht es leider nicht. Viele, die sich mit Motivtorten beschäftigen haben schon was von den Begriffen wie Rollfondant, Modellierpaste, Royal Icing oder Blütenpaste etc. gehört. Man kann sie fertig kaufen oder aber selber machen und auch dafür gibt es in dem Buch Rezepte, die teilweise mit tollen Tipps gekennzeichnet sind. 

Unter anderem wird ausführlich erklärt wie man einen Kuchen, Mini-Kuchen, Ball-Kuchen oder Cupcakes mit Rollfondant eindeckt.

Im Kapitel "Kuchen schnitzen" wird gezeigt, wie der Name es schon sagt, einen Kuchen zurecht schneidet, um z.B. eine Handtasche zu formen. Aber auch die beliebte Topsy Turvy wird sehr verständlich und mit Bildern erklärt.

Im Kapitel "Farbgestaltung" wird auf das richtige mischen von Farben und das einfärben von Fondant eingegangen. 

Im Kapitel "Malen" zeigt uns Lindy Smith, wie man auf einem Kuchen malt, um so realistische Effekte zu erlangen.




In diesem Kapitel geht es um das anwenden von Schablonen auf Kuchen oder Cookies, sei es mit Royal Icing oder ganz einfach mit Puderzucker.


In dem Kapitel "Ausstecher" werden die einzelnen Cutter erklärt und wie diese anzuwenden sind. Es gibt dort sehr schöne Ideen, wobei man aus einem Ausstecher verschieden Muster gestalten kann. 

Bei "Blumen und Blüten" wird das modellieren von Rosen, Dahlien, Pfingstrosen oder Stoffblumen Schritt für Schritt erklärt. Das schöne an dem Buch ist wirklich, dass zu jeder Erklärung auch Bilder vorhanden sind. Ich finde, wie man ja so schön sagt, ein Bild sagt mehr als tausend Worte, trifft gerade bei solchen Anleitungen 100% zu. 


Viele von euch haben sicher schon mal die Prägewerkzeuge in diversen Tortenshops entdeckt, wo man sich dann zwischendurch fragt, was mache ich jetzt genau damit?! Aber auch hier wird die Frage nicht außer acht gelassen. 
Das tolle ist, es wird genau beschrieben, wie man sich sein eigenes individuelles Prägewerkzeug anfertigen kann.




Im Kapitel "Modellierwerkzeug", klar geht es um die einzelnen Werkzeuge, wie und wofür diese genutzt werden. 

Royal Icing, ja das ist auch so eine Sache für sich, bis man da die für sich passende Konsistenz gefunden hat, das dauert. Es gibt so viele verschieden Rezepte, jeder hat ein anderes und kommt mit seiner eigenen meist am besten zurecht. Aber hier finde ich, sollte man einfach ausprobieren, ausprobieren und ausprobieren. Aber wenn man, dann die für sich geeignetste hat kann man sooo tolle Sachen gestalten...wobei es da auch noch verschiedene Techniken gibt...die hier ganz toll erklärt werden. Nach ein bisschen Übung ist man dann in der Lage Spiralen, Türmchen, Gänseblümchen, Rosen, Tupfen, Herzen, Linien oder sogar Brush Embroidery zu gestalten. Brush Embroidery ist auf diesem Bild zu sehen.


Im vorletzten Kapitel "Modellierformen" wird auf die Silikonformen eingegangen und wie diese anzuwenden sind. Hier kann entweder einfarbig oder zweifarbig modelliert werden. Aber es gibt natürlich noch viel viel mehr. 

Im letzten Kapitel "Perlen und Juwelen" geht es auch mal um dekorationen, die nicht zum Verzehr geeignet sind. Aber auch damit lassen sich ganz tolle Torten gestalten, wie man auf dem Bild sehen kann. 



Unter dem Punkt "Projekte" geht Lindy Smith noch einmal auf die einzelnen dekorierten Kuchen ein. Was wird benötigt und wie gestalte ich die Dekoration. 
Das tolle ist auch, dass es drei Seiten mit Vorlagen gibt, die man sich kopieren kann, um so die Torten zu gestalten.

Ich hoffe, dass euch die Buchbeschreibung etwas geholfen hat und ihr etwas damit anfangen könnt. Ich finde das Buch hat wirklich sehr viel zu bieten. Es wird meiner Meinung nach nichts ausgelassen. Alles wird ausführlich und mit Bildern erklärt und für knapp 25.-€ ein super Preis.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Produkttest Cupcake Deko-Set von Birkmann

Vor ein paar Tagen habe ich euch berichtet, dass ich von der Firma Birkmann verschiedene Produkte zum testen bekommen habe. Heute gibt es meinen ersten Produkttest. Da ich sowieso mal wieder Cupcakes machen wollte habe ich mich für das Cupcake Deko-Set entschieden.

Erst mal zum Inhalt.

Enthalten waren 24 Papierbackförmchen in rosa, 12 Fähnchen in den Farben braun und rosa und 12 Schürzen bzw. Cupcake Wrappers in braun. Dieser ist mit eingestanzten Verzierungen versehen.
Ich mag ja die Kombination von rosa und braun. Sieht richtig toll aus. Schöne Idee von Birkmann. Daher habe ich mich auch beim Topping der Cupcakes für rosa und braun entschieden. :D



Als Cupcake gab es dann Donauwellen Cupcakes. Nach diesem Rezept hier. Für die Cupcakes habe ich die Hälfte der Zutaten genommen.

Zu den Cupcake Förmchen muss ich sagen, dass sie wirklich sehr gut sind. Ich hatte auch schon welche, die sich wieder vom Cupcake gelöst haben. Aber nicht die von Birkmann. Alles blieb so wie es sein sollte und der Cupcake behält seine Form. 
Um den Cupcake noch schöner in Szene zu setzen, einfach die Cupcake Schürze um den Cupcake wickeln, welches auch sehr einfach ist, und schon hat man einen schön dekorierten Cupcake. Mit den Fähnchen bekommt der Cupcake das gewisse etwas. Man kann die Fahne einfach so lassen oder mit einem Namen. z.b. als Platzhalter, versehen. So bekommt der Besucher schon zu Beginn eine kleine Aufmerksamkeit. 

Und so sieht das ganze dann aus:



 Verziert habe ich den Cupcake mit einer Buttercreme und mit rosa Lebensmittelpaste eingefärbt.

 ...was so ein Cupcake Wrapper ausmacht...


 Für das Topping habe ich eine Wilton Tülle 1M genommen. 






Ich finde so ein Cupcake Wrapper macht ganz schön viel her.  

 ...hier einmal alle auf einen Blick. ;)



Ich kann das Cupcake Deko-Set von Birkmann wirklich nur weiter empfehlen. Es ist wirklich sehr schön. Und die Cupcake Schürzen kann man immer wieder verwenden. Einfach vorm Verzehr vom Cupcake entfernen und aufbewahren. So hat man immer wieder eine schöne Dekorationsmöglichkeit.

Freitag, 7. Juni 2013

Ein Hauch Exotik - Erdbeer-Mangorolle

Auch bei uns lässt sich die Sonne endlich mal wieder blicken. Und gerade zu dieser Jahreszeit möchte man, zumindest ich nicht, auf süßes verzichten. Es sollte aber nicht zu schwer im Magen liegen, sondern schön fruchtig, locker. Was gibt es da besseres als Erdbeeren und Mango? Eben...nichts. ;) 
In Kombination einfach lecker. Eine gewisse Süße und ein hauch frische sind genau das passende für schöne Sommertage und wenn dann noch ein schokoladiger Biskuitboden das ganze abrundet, warum nicht. 

Letzte Woche hatte ich ein Rezept in der Zeitschrift "Bild der Frau" gefunden und musste es direkt ausprobieren. Ich kann euch sagen, es lohnt sich wirklich und ist auch schnell gemacht. Alles was ihr dafür benötigt ist folgendes:


Zutaten für den Biskuit:

* 3 Eier
* 125 g Zucker
* 1 Prise Salz
* 75 g Mehl
* 30 Speisestärke
* 25 g gemahlene Mandeln
* 1 1/2 Teelöffel Backpulver
* 20 g Kakao
* 50 ml Milch
* Zucker zum Bestäuben

Für die Füllung:

* 5 Blatt Gelatine
* 250 g Erdbeeren
* 125 g Mango
* 200 g Vollmilchjoghurt
* 75 g Zucker
* 3-4 EL Zitronensaft (ich habe eine Zitrone frisch gepresst)
* 125 g Schlagsahne
* Puderzucker zum Bestäuben




1. Backofen auf 220° C vorheizen. 

2. Eier, Zucker und Salz einige Minuten dickcremig und hell aufschlagen. Mehl, Stärke, Mandeln,
    Backpulver und Kakao mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren. 

3. Biskuit auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und für 8-10 Minuten backen. Biskuit auf
    ein mit Zucker bestreutes Küchentuch stürzen, Backpapier vorsichtig abziehen. Biskuitplatte mit dem Tuch
    längs aufrollen und abkühlen lassen.

4. Für die Füllung Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. Gelatine kalt einweichen. Mango
    abtropfen lassen und pürieren. Mit Joghurt und Zucker verrühren und mit Zitronensaft abschmecken.
    Gelatine ausdrücken und bei schwache Hitze auflösen. Etwas Creme in die Gelatine rühren, dann
    angerührte Gelatine in die übrige Mangocreme rühren. Erdbeerstückchen unterheben und kalt stellen, bis
    die Creme zu gelieren beginnt.

5. Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Biskuit entrollen. Creme daraufstreichen, wieder
    aufrollen und ca. 3 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. 
6. Biskuit mit Puderzucker bestäuben und nach Wunsch verzieren. 





Da ich ja schon vorgearbeitet hatte, habe ich meine Blüten zum verzieren genommen. :)
 yammmmiii :)

...und so schaut sie dann von innen aus. :)




Jetzt aber noch was anderes... :) Stephanie von "Meine Küchenschlacht" hat mal wieder eine tolle Aktion auf ihren Blog. "Summer Feeling", das sagt doch schon alles, oder? Wer mag den Sommer schon nicht? Und wenn es dann auch noch viele kleine unterschiedliche Leckereien gibt um so besser. Aber was rede ich. Schaut einfach mal auf ihren Blog vorbei und um welche tolle Aktion es sich handelt. Es lohnt sich. :)




Dienstag, 4. Juni 2013

Gut umwickelt - Wickeltorte

Am Wochenende habe ich mich das erste Mal an eine Wickeltorte gewagt und ich muss sagen, es ist wirklich ganz einfach. Habe es mir viel schwieriger vorgestellt. Sie ist nicht nur simple sondern auch echt schnell gemacht. :) 

Alles was ihr dafür benötigt ist ein Mürbeteigboden, Biskuitboden, und eure Lieblingsfüllung.

Für den Mürbeteig

Zutaten:

* 150 g Mehl
* 25 g Zucker
* 75 g kalte Butter in Stücke
* 1 Eigelb
* 2 EL kaltes Wasser

1. Den Backofen auf 200° C (Ober-Unterhitze) vorheizen.

2. Alle Zutaten mit dem Mixer verkneten und anschließend mit den Händen weiterverarbeiten, bis eine
    homogene Masse entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten in den
    Kühlschrank legen. 

3. Den Teig ausrollen und in einer eingefetteten 26er Springform geben, evtl. noch etwas anpassen. Damit
    der Teig beim backen keine Blasen wirft mit der Gabel mehrmals einstechen. 

4. Den Teig in den Backofen geben und für 15 Minuten backen.



Für den Biskuitboden habe ich dieses Rezept benutzt:

Zutaten:

* 4 Eier
* 1 Prise Salz
* 4 El Wasser
* 100 g Zucker
* 100 g Mehl
* 2 EL Speisestärke
* 1 TL Backpulver

1. Backofen auf 200° C (Ober-Unterhitze) vorheizen.

2. Eier trennen. Eiweiße, 4 EL Wasser und Salz steif schlagen. Den Zucker einrieseln lassen und weiter
    schlagen. Nacheinander die Eigelbe unterheben. 

3. Das Mehl, Stärke und Backpulver mischen, über die Eimasse sieben und unterheben. 

4. Das Backblech mit Backpapier auslegen, die Masse darauf verstreichen und für ca. 10 Minuten backen.


Den Biskuit nach dem backen etwas auskühlen lassen. In der Zeit, wo der Boden auskühlt, könnt ihr auch schon eure Füllung vorbereiten.


Und jetzt geht es auf zur Wickeltorte. :)

Den Mürbeteig könnt ihr schon auf eine Kuchenplatte legen (er dient als Boden der Wickeltorte) und den Biskuit mit eurer Lieblingsfüllung bestreichen.





Den vorbereiteten Boden in 5 gleich große Streifen aufteilen. D. h. in 5 Längsstreifen ind ca. 7 cm Länge.
Den ersten Streifen wickelt ihr auf dem Backpapier von unten nach oben auf und stellt ihn in die Mitte des Mürbeteigbodens (siehe Bild 2)


So, der erste Schritt ist getan. ;) Ich habe zwar ein wenig gekleckert, aber das bleibt auch manchmal nicht aus. :D


Jetzt nimmt ihr den zweiten Streifen und fasst ihn oben und unten mit der flachen Hand und setzt ihn am Ende des ersten Streifens an, so dass die Streifen in eins übergehen.


Genauso fahrt ihr mit den weiteren Streifen fort.


Als Unterlage habe ich eine Drehschreibe genommen. Sie ist wirklich sehr praktisch, vor allem wenn man die Streifen anlegt, dreht sie sich wunderbar mit. :D Es erleichtert ungemein. :)


 ...bis ein runder Kuchen entstanden ist. Damit nichts auseinander fällt legt ihr einen Tortenring um die Wickeltorte und stellt sie für ca. 3 Stunden in den Kühlschrank.



Da der Mürbeteigboden etwas zu groß ist könnt ihr diesen noch passend zurecht schneiden. Natürlich könnte man noch einen Biskuitboden backen mit Creme bestreichen und diesen weiter umwickeln.

Nach dem die Wickeltorte gekühlt wurde, können Unebenheiten ausgebessert werden und nach Wunsch verziert werden.

Ich habe die Wickeltorte mit Ganache eingestrichen und mit Fondant verziert. :)







...und so sieht sie dann von innen aus. :)




Da ich nach dem Rezept für die Eierlikör-Erdbeerfüllung gefragt wurde, werde ich es euch natürlich auch geben. :)


Zutaten:

* 4 Blatt Gelatine
* 250 g Erdbeeren
* 250 g Magerquark
* 3 EL Zucker
* 100 ml Eierlikör
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 200 g Schlagsahne

1. Erdbeeren waschen, putzen und in Stücke schneiden.

2. Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

3. Quark, Eierlikör, Vanillezucker und Zucker glatt rühren. Gelatine ausdrücken und auflösen. 3 EL Quark in
    die Gelatine einrühren und dann in den restlichen Quark rühren. Ca. 10-15 Minuten kalt stellen. 

4. Sahne steif schlagen. Zuerst die Sahne und dann die Erdbeeren unter den Quark heben. 



Natürlich könnt ihr aus dem Biskuitboden und der Füllung auch eine ganz normale Biskuitrolle machen. Habe ich letztes Jahr gemacht und die war auch ruck zuck weg. :D

Wünsche euch viel Spaß beim ausprobieren. :)