Mittwoch, 31. Dezember 2014

Kokoskugeln

Das Jahr neigt sich dem Ende und das neue erwartet uns in vollen Zügen. Ich bin gespannt, was uns das neue Jahr so bringt. 

Viele haben Vorsätze für das neue Jahr. Hmm...nein, das werde ich nicht machen. Vorsätze kann man sich jeden Tag vornehmen, da braucht man kein neues Jahr um dieses umzusetzen oder sich etwas vorzunehmen. Denn wenn man etwas wirklich möchte, kann man jeden Tag damit anfangen. Das ist meine Meinung. Oder wie seht ihr das? 


Da mein Sohn dieses Jahr bei seinen Freunden ist und das neue Jahr erwartet, werde ich ganz gemütlich mit meinem Freund zu Hause sitzen und in das neue Jahr feiern. Wo oder wie feiert ihr denn Silvester?

Braucht ihr noch ein kleines Mitbringsel für heute Abend. Für diejenigen und natürlich auch für alle anderen habe ich hier eine kleine Köstlichkeit.

Vor ein paar Wochen habe ich für Filiz und Tanja von "A Little Fashion" einen Gaspost schreiben dürfen und habe mich für Kokoskugeln entschieden. Ich kann euch nur sagen, wer Raffaello mag wird diese kleinen Kugeln sicher lieben. 


Sie sind super easy gemacht und eine prima Geschenkidee, wenn ihr sie nicht schon vorher aufgefuttert habt. *lach*
  


 Rezept:




* 2 Eiweiß
* 60 g flüssiger Honig (je nach dem welcher euer Lieblingshonig ist)
* 1 Prise Salz
* 1/2 TL Vanilleextrakt
* 180 g Kokosraspel
 








Zubereitung:

1. Den Backofen auf 200°C (Ober-/ Unterhitze) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen 
    und in den Ofen schieben. 

2. Eiweiß steif schlagen. Dabei Honig, Salz und Vanilleextrakt zufügen und dabei solange steif
    schlagen bis es schnittfest ist. 

3. Jetzt die Kokosraspel mit einem Löffel unterheben. 

4. Die Handinnenflächen mit etwas Wasser anfeuchten. Mit einem Teelöffel kleine Mengen
    herausnehmen und zu Kugeln formen. 

5. Die Kokoskugeln mit etwas Abstand auf das Blech setzen und für ca. 10 Minuten goldgelb
    backen. 

6. Nach dem backen die Kokoskugeln herausnehmen und auf ein Kuchengitter setzen und
    auskühlen lassen.

Ich hoffe euch schmecken die Kugeln auch so sehr wie mir.

Damit sie den Rafaellokugeln noch näher kommen, kann man in den Kugeln auch eine Mandel in die Mitte geben oder etwas weiße Schokolade und mitbacken.
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim nachmachen, naschen oder verschenken.


ICH WÜNSCHE EUCH ALLEN EIN FROHES NEUES JAHR!

Dienstag, 23. Dezember 2014

L'arancia di Sicilia

Es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Ausflug. Dieses mal geht es nach Sizilien.  Dorthin entführt uns heute die liebe Florentina vom Blog "Stories on a plate".



Sizilien liegt südwestlich vor der "Stiefelspitze" Italiens und der Überrest einer Landbrücke, die einst Europa und Afrika verband. Sie ist unter anderem die größte Insel im Mittelmeer. Das geographisch markanteste Merkmal der Insel ist der euch bestimmt allen bekannte Vulkan Ätna. Die größte Stadt, die sicher auch viele kennen, ist Palermo.


Florentina kommt aus dem schönen Wien und verzaubert ihre Leser mit leckeren kulinarischen Rezepten. Brot, Fisch & Fleisch, Vegan, Vegetarisch, Süßes, Getränke, Salat oder auch DIY sind auf Florentinas Blog zu finden. Auf ihren Link "Basics" gibt es auch eine kleine Gewürzkunde. Da Florentina im Laufe der Zeit eine Intoleranz gegenüber verschiedener Lebensmittel feststellte wurden die Rezepte einfach abgeändert und so entstanden nicht nur neue Ideen, sie wurde kreativer und neugieriger was das kochen anbelangt. Und genau das möchte Florentina mit uns teilen.


Doch jetzt möchte ich bzw. Florentina euch ins schöne Sizilien entführen.

 Story on a plate
























Story


"L'Arancia di Sicilia"- una ricetta italiana. Das war’s dann auch schon mit meinen Italienischkenntnissen. So traurig es auch ist, alles vorhandene Wissen über diese fantastische Sprache ist wohl in Vergessenheit geraten. Naja, wir müssen ja nicht Italienisch sprechen … Lasst uns stattdessen gemeinsam italienisch kochen und schmecken aber vor allem genießen. Kochen ist in diesem Fall wohl ein wenig übertrieben. Schneiden und Klopfen reichen hierbei völlig aus. Vergesst dabei jedoch nicht aufs Riechen. Dieses sensationelle Orangensalatrezept konnte ich in einem Urlaub im schönen Sizilien dem Besitzer eines kleinen, feinen italienischen Restaurants entlocken.
 

Italien hatte für mich, bereits als Kind, schon immer etwas Faszinierendes. Eine Reise in dieses südliche Land war für meine Familie und mich fast schon ein kleines Ritual. Italienische Musik begleitete unsere Ohren, der Duft von Kaffee verzauberte bereits auf der ersten italienischen Raststation unsere Nasen, kleine Mürbteigschüsselchen gefüllt mit einer herzhaften Vanillecreme und Früchten sättigten den ersten Hunger. Die Aufregung das Meer endlich zu sehen und zu riechen, war unfassbar groß. Und so viel Italien auf einmal, obwohl wir unser Ziel noch nicht erreicht hatten. Weiter ging die Reise mit der fantastischen  italienischen Küche. Spaghetti in allen Variationen, Muscheln in Weinsauce, frittierte Sardinen und zu guter Letzt der berühmte Orangensalat. 

Ich wünsche euch allen das Beste und viel Freude auf einer nie endenden Entdeckungsreise in einer unendlichen Welt der Geschmäcker!

Der süßliche Geschmack der Orange, das frisch fruchtig knackige Erlebnis des Granatapfels, der salzige Geschmack der Sardellen, die Schärfe der Chilis und Zwiebeln und der leicht bittere Geschmack der Oliven treffen in nur einem Bissen aufeinander. Was will man mehr? Eine Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten, vereint auf einem Teller. Harmonisch geht es jedoch auch in der Buntheit der Farben weiter. Ein wahrhaftiger Schmaus für die Seele und das leere Bäuchlein.  
 


Und nun geht es zum Rezept:



L'ARANCIA DI SICILIA


  • 4 Personen
  • ca. 0h 20m

Zutaten


Salat:

  • 1 großer Granatapfel
  • 8 mittelgroße Bioorangen
  • 2 Zwiebel
  • 1-2 Dosen Sardellen
  • 1-2 frische Chilis oder 1 rote Paprikaschote
  • 1 Gläschen entkernte Oliven   

Dressing:

  • Olivenöl
  • Apfelessig
  • Prise Pfeffer
  • Salz
  • Saft einer Orange


Extras
Dekoration: Minzblätter/Basilikum (je nach Saisson)

Vorbereitung

Zutaten vorbereiten- Schneidebrett- Kochlöffel- 2 Schüsseln- scharfes Messer 

Los geht's

Granatapfel entkernen. TIPP: Schneidet den Granatapfel rundum ca. 1 cm ein. NICHT DURCHSCHNEIDEN! Danach brecht ihr ihn mit dem Messer an der vorgeschnittenen Stelle auf. Nun verwendet eine mittelgroße Schüssel und einen Kochlöffel und klopft auf die hintere Seite der Granatapfelhälfte- solange bis alle Körner in der Schüssel sind.

Orangen filetieren. TIPP: Schneidet zuerst zwei Scheiben, oben und unten, von der Orange ab. Folgt nun mit einem scharfen Messer den Rundungen der Orange, bis die Schale sowie die weiße Haut vollständig entfernt sind. Nehmt die geschälte Orange in eure Hand und schneidet, am besten mit einem Filetiermesser/scharfes Messer, die Filets zwischen den Trennhäuten heraus. Die übriggebliebenen Reste der Orange mit der Hand ausdrücken und für das Dressing verwenden.
Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Sardellen ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Chili, am besten mit Handschuhen, zuerst entkernen bzw. den Samen entfernen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Entkernte Oliven hinzufügen.
Für das Dressing: Olivenöl, Apfelessig, Orangensaft, Pfeffer und Salz gut abmischen und mit dem Salat vermengen. (Gut Durchmischen) Ein wenig „rasten“ lassen, damit sich das Aroma und der Geschmack entfalten können.
Zum Schluss noch mit etwas Grünem dekorieren.
BUON APPETITO…






Na, wenn sich das nicht lecker anhört. Liebe Florentina, ich freue mich sehr, dass du heute auf meinem Blog zu Besuch warst und uns ins kulinarische Sizilien mitgenommen hast.
Das Rezept ist wirklich toll und muss bald ausprobiert werden. Da kommen sicher ganz neue Geschmacksnerven zum Einsatz. :)

Wer jetzt mehr über Florentina und ihren tollen Blog "Stories on a plate" erfahren möchte, der sollte auf jeden Fall bei ihr vorbeischauen. klick



Montag, 22. Dezember 2014

Haselnuss-Küsse

Die letzten Tage schreiten voran...bald ist Weihnachten. Hach, ich freu mich schon irgendwie total darauf. Ok, noch schöner wäre es, wenn der Schnee leise rieselt, die Kinder draußen eine Schneeballschlacht veranstalten und einen Schneemann bauen können. Aber das sei uns wohl dieses Jahr nicht gegönnt. Dafür gibt es aber immer wieder Temperaturen bis zu 15°C. *lach*
Naja, aber davon lassen wir uns doch nicht die Weihnachtsstimmung nehmen, oder was meint ihr?

Ich sage nur, noch ein paar Tage arbeiten und dann heißt es, die Zeit mit der Familie genießen. Heeeerrlich. :D

Wie sieht es denn bei euch so aus? Freut ihr euch auch schon auf Heiligabend? Und wo feiert ihr dieses Jahr? Bei euch zu Hause, bei den Eltern, Freunde oder seid ihr sogar im Urlaub? 

Ich werde mir neben dem schreiben dieses Posts den Film  "Der kleine Lord" angucken. Ein MUSS zur Weihnachtszeit wie ich finde. Und was zu Weihnachten auch nicht fehlen darf sind leckere Plätzchen...und genau diese gibt es heute.

Denn vor kurzem habe ich bei der lieben Diandra von "Baking Avenue" einen Gastpost schreiben dürfen, wobei ich diese leckeren Plätzchen gebacken habe.



 


Hmmmm, soo lecker!
Die machen wirklich süchtig.
 



Der erste Bissen war nicht der letzte. ;) 
Einfach lecker. 

Ihr möchtet euch auch ein paar Küsse ergattern?! ;) Dann kommt hier das Rezept zu den Küssen die man auch vernaschen kann: 






Zutaten:



Für den Mürbeteig:



* 100 g Butter

* 50 g Zucker

* 1 Prise Salz

* 1 Eigelb

* 150 g Mehl

* 1 TL Zimt



Für die Makronenmasse:



* 3 Eiweiß

* 1 Prise Salz

* 120 g Zucker

* 180 g gemahlene Haselnüsse

* 60 ganze Haselnüsse (diese schmecken besser, wenn sie vor dem backen kurz in einer Pfanne ohne Fett angeröstet werden)





Zubereitung:



Mürbeteig:



Die Butter würfeln und mit den übrigen Zutaten verkneten. Erst mit dem Handmixer und zum Schluß noch mal per Hand ordentlich durchkneten. Den Teig zu einem Ball formen und für eine Stunde kühlen.



Den Backofen auf 170° C (Ober-/ Unterhitze) vorheizen.



Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche ca. 4 mm dünn ausrollen. Jetzt mit einem runden Keksausstecher die Plätzchen ausstechen und auf einem mit Backpapier belegtes Backblech setzen und für ca. 8 Minuten backen.



In der Zwischenzeit kann die Makronenmasse vorbereitet werden.



Dazu das Eiweß mit einer Prise Salz steif schlagen. Zucker langsam einrieseln lassen und weiter schlagen. Nun die gemahlenen Haselnüsse unterheben.



Die Makronenmasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und dicke Tupfer auf die vorgebackenen Plätzchen spritzen. Diese werden bei gleicher Temperatur für weitere 8 Minuten gebacken.


Ich wünsche euch einen guten Appetit und eine schöne Weihnachtszeit.