Freitag, 28. Februar 2014

Kataifi/ Engelshaargebäck, Orangen-Walnuss-Plätzchen / Melomakárona und Kourabiédes

Die Reise geht weiter. Auf zum östlichen Mittelmeer in Südeuropa, wo das Klima überwiegend mediterran ist, mit feucht/ milden Wintern und trockenen heißen Sommern. Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass die Sommer sehr warm sind, wenn nicht zu heiß, aber das Land ist wirklich sehr, sehr schön und es gibt nur gelegentlich ein Sommergewitter. 

Also ab nach Griechenland. :)



Jetzt möchte ich euch aber nicht länger meinen heutigen Gastblogger vorenthalten. Denn es geht um eine liebe Bloggerfreundin Namens Marsah von Marsah´s Cakepassion. Sie macht wirklich super schöne Motivtorten und modelliert auch ganz tolle Figuren. Was, wie ich finde, immer wieder eine Herausforderung ist. Aber sie bekommt die Figuren echt toll hin. Auch gibt es bei ihr das ein oder andere Tutorial. :) Und jetzt nicht nur ein oder zwei Rezepte, nein es gibt gleich drei tolle Rezepte aus Griechenland. Aber seht selbst. :)





Ich muss euch sagen ich bin ein bisschen aufgeregt...mein erster Gastbeitrag für eine so tolle Bloggerin wie ❤My Sweet Bakery ❤ 
Meine eigene kleine Hobby Facebook und Webseite heißt "Marsah's Cakepassion" und normalerweise poste ich dort Motivtorten mit jede Menge Fondant und Blütenpaste. Für diesen Beitrag wollte ich zuerst eine Mischung aus griechischen und marokkanischen (mein Mann kommt aus Marokko) Süßspeisen selber machen. Doch es kam jetzt anders, meine Großeltern und meine Großtante sind aus Griechenland für ein paar Wochen hier und wenn ich sie besuche, gibt es immer etwas zu essen... und dieses mal gleich mehrere Sachen. Da dachte ich mir : Was gibt es besseres als von der Oma selbst gebackenes! Ich habe hier einige der typischsten süßen Leckereien aus Griechenland für euch. 

Angefangen mit Kataifi (Engelshaargebäck) dieses besteht aus dem typischen Kataifiteig und sieht aus wie Blätterteig in ganz feine Streifen geschnitten, Mandel/Walnüsse, Butter und aus einem Sirup der aus Zucker, Honig Zitrone und Zimt und Wasser hergestellt wird. Zuckersüß aber total lecker!!! Man findet diese Süßspeisen nicht nur in Griechenland. Auch in der Türkei und in Arabischen Ländern sind sie sehr beliebt.

Dann habe ich noch zwei Sorten Gebäck für Euch Kurabiedes und Melomakarona oder auch Finikia . Beides eine Art Plätzchen, besonders beliebt zur Weihnachtszeit. Zum einen ein Mürbeteigplätzchen mit Mandeln und Puderzucker und dann noch Orangen-Walnuss-Plätzchen. Es gibt bei beiden verschiedene Rezepte, der eine macht noch Ouzo rein der andere nimmt Olivenöl an stelle von Butter und bestimmt sind alle yummie. 

Zum Schluss etwas leichteres Dessert von mir :) cremiger Griechischer Joghurt mit Heidelbeeren gerösteten Pistazien und Thymianhonig aus Kreta. 

Mmhhh... wie beende ich einen Gastblog??? Erst mal Danke liebe Nadine :) das du an mich gedacht hast und danke an euch fürs lesen... 
Und meinen großen Respekt an alle Blogger, es ist gar nicht so einfach einen Beitrag zu verfassen... so ich bin jetzt durch :) und wünsche euch Love , Peace and Harmonie 


Eure Marsah






Kataifi









Zutaten:
Ergiebt 18 Stück

1 Tasse grob geriebene Nüsse
1 TL Zimtpulver
1/2 kg Kataifi-Teig (hierbei handelt es sich um die Teigfäden, die man in griechischen oder türkischen Läden kaufen kann)
1 Tasse Butter
4 Tassen Zucker
1 Scheibe Zitrone
2,5 Tassen Wasser
1 Stange Zimt


Zubereitung:

1. Eine Portion vom Kataifi-Teig nehmen und zu einem dünnen Teigstreifen
    (von ca. 10 cm breit und ca. 20 cm lang) auflockern.
2. Nüsse und Zimt darüber streuen und aufrollen (von der GRöße einer
    Roulade).
3. Die abstehenden Fäden abschneiden. Die Rollen in eine ausgebutterte Form
    setzen und mit zerlassender Butter übergießen. 
4. Bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten backen.
5. Für den Sirup, den Zucker mit Wasser, Zitronenscheibe und Zimt, 5 bis 10
    Minuten lang kochen. 
6. Wenn die Kataifi-Rollen eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben,
    mit dem lauwarmen Sirup übergießen, bedecken und 30 Minuten lang
    ziehen lassen.



Orangen-Walnuss-Plätzchen / Melomakárona:







Zutaten:
Ergibt 18 Stück


400g Mehl
4Tl Backpulver
1/2 Tl Zimt
1/2 Tl gemahlene Nelken
1 Priese gemahlene Muskatnuss
1Priese Salz
150 ml Olivenöl (nur beste Qualität!)
75 g Zucker
2El Kognak
fein geriebene Schale und Saft von einer großen unbehandelten Orange

Zum Bestreuen:

25g fein gehackte Wallnüsse
1/4 Tl Zimt

Für den Sirup:

175g Honig
125 ml Wasser
Saft einer kleinen Zitrone
Saft einer kleinen Orange oder 1 EL Orangenwasser

( Nelken und Kognak müssen nicht unbedingt sein )


Zubereitung:

1 Den Ofen auf 180°C vorheizen. Mehl, Backpulver, Zimt, Nelken, Muskat und Salz mischen.

2 Öl und Zucker in einer Schüssel verquirlen , dabei Kognak, Orangenschale und _saft sowie nach und nach die Mehlmischung dazugeben . Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und 2_3 Minuten geschmeidig kneten.

3 Aus dem Teig kleine ovale Plätzchen formen. Mit etwas Abstand von einander, die Plätzchen auf ein Backblech legen und mit der flachen Seite einer Gabel Kreutzmuster eindrücken.

4 Ca. 20 Minuten im Ofen hellbraun backen. Auf ein Kuchengitter legen und abkühlen lassen.

5 In der Zwischenzeit Walnüsse und Zimt zum Bestreuen mischen. Für den Sirup Honig und Wasser in einen Topf geben, aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen. Von der Herdplatte mehmen und mit Zitronen-Orangensaft oder Orangenwasser mischen.

6 Die fast ausgekühlten Plätzchen mit einem Schaumlöffel für ca. w Minute in den Sirup tauchen. Auf eine Platte legen und mit der Walnussmischung bestreuen. Vor dem Servieren ganz abküklen lassen.


Kourabiédes:

Ergibt 24Stück


Zutaten:

220g weiche Butter
50g Puderzucker 
1 Eigelb
350g Mehl
120g gemahlenen Mandeln 
Puderzucker zum Bestäuben


Zubereitung:

1 Butter und Puderzucker in einer großen Schüssel geben und Schaumig schlagen. Eigelb und dann das Mehl und Mandeln zugeben und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den Ofen auf 180°C vorheizen.

2 Den Teig in 24 Stücke teilen, erst zu Kugeln und dann mit den Handflächen zu runden Monden flach drücken. Auf einem Backblech etwas gehen lassen.

3 Das Gebäck 15 Minuten im Ofen backen, bis es fest und goldbraun ist. In der Zwischenzeitein Backblech mit Puderzucker bestreuen.

4 Das Gebäck abkühlen lassen und dann eng nebeneinander auf das mit Puderzucker bestäubte legen und mit Puderzucker bestreuen und 3-4Stunden ruhen lassen. Luftdicht aufbewahren.




Dessert:

Cremiger Griechischer Joghurt mit Heidelbeeren gerösteten Pistazien und Thymianhonig aus Kreta. 








So viele neue und leckere Rezepte. Da weiß man gar nicht wo man anfangen soll nachzubacken. :D Das sieht alles so toll aus. Ganz lieben Dank für die tollen Rezepte Süße und für die süße Reise nach Griechenland und ihre Köstlichkeiten. 

Wer mehr über Marsah und ihre Backwerke sehen möchte, sollte sie auf jeden Fall auf ihrer Seite besuchen. Klick. :)

Dienstag, 25. Februar 2014

Blumentorte...

Am Samstag hatte meine Mama Geburtstag und ich habe ihr wieder eine Torte gebacken. Ich wollte unbedingt meine neue Perlenketten-Mould ausprobieren und das war die Gelegenheit. Es sollte gar nicht viel Schnick Schnack auf der Torte. Ich wollte sie schön schlicht halten.

So kam mir die Idee, dass ich sie in weiß lasse, als Abschlussumrandung die Perlen dekoriere und die Torte selbst sollte noch mit einer ruffle rose in rosa versehen werden. Dann noch ein paar Nonpareilles und fertig. ;)

Auch gab es wieder den super leckeren Marmorkuchen. Das Rezept findet ihr hier.

Wie das Ganze dann aussah, seht ihr hier. :D







    


  


  

Samstag, 22. Februar 2014

Die schnellsten Macarons der Welt...

...wenn die Wartezeit nicht wäre. ;)

Von der Firma Decora habe ich vor einiger Zeit Produkte zum testen bekommen, die ich euch jetzt nach und nach vorstellen werde. 

Decora ist eine Firma aus Italien, die viele verschiedene Produkte zum backen und dekorieren verkauft. Sei es Farben, Fondant, Zuckerfiguren oder Zuckerperlen.

Anfangen möchte ich mit den Macarons. Für die, die sich schon einmal an die kleinen versucht hat, weiß, dass es viel Arbeit ist alles vorzubereiten bis man überhaupt erst einmal anfangen kann. 

Nicht so aber mit den Macarons von Decora. Alles was ihr benötigt ist etwas Wasser und Macaronpulver. Hier sind schon sämtliche Zutaten für die Herstellung der Macarons enthalten.

Bekommen habe ich die Sorte Kakao.



Ihr müsst jetzt nur dass Pulver (250 g) in eine Schüssel geben und 50 - 60 g
Wasser hinzufügen. Alles für 7 - 10 Minuten auf mittlerer Stufe mit dem Handrührgerät zu einer homogenen Masse verrühren.


Die Macaronmasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf einem Backpapier im Abstand von ca. 5 cm kleine Tupfen spritzen. 

Jetzt kommt der Teil, der am längsten dauert. Denn die Macarons müssen für 120 Minuten ruhen, bis sich eine ganz leichte Kruste bildet.

Nach der Wartezeit könnt ihr die Macarons bei 150° C für 15 Minuten backen.
Wie man sieht, sind die kleinen "Füßchen" schon zu erkennen. :)

Damit ich die Macarons auch füllen konnte habe ich noch eine Nussfüllung zugeschickt bekommen.

Diese wird noch ein kurz durchgerührt, in einem Spritzbeutel mit Lochtülle gefüllt und auf die eine Hälfte der Macarons spritzen. Die restlichen Macarons drauf legen und leicht andrücken.









Ich habe jetzt leider keine geschmacklichen Vergleich, da ich die Original Macarons noch nicht gegessen habe. Klar habe ich sie schon einmal zuvor zubereitet, aber das ist schon wieder so lange her, dass ich es nicht mehr so genau weiß. :(

Jedoch mochte ich diese Macarons gerne und von der Zubereitung ist es wirklich super easy. So schnell habe ich noch nie Macarons zubereitet, auch wenn es zuvor nur einmal war. *lach*

Abschließend gibt es hier noch mal die Zutaten, die in dem Macaronpulver enthalten sind: 
Zucker, Mandemehl (28%), Kakaopulver 10/12, Eigelbpulver, Modifizierte Maisstärke, Elmugatoren ( E475, E471), Trockenmilch, Salz, Vanillearoma.




Erst einmal vielen Dank an Decora für die tollen Produkte.

Wer mehr über die Produkte von Decora erfahren möchte, findet diese hier.

Freitag, 21. Februar 2014

Mango Klebereis - Mango Sticky Reis - Khao Niaow Ma Muang

Ihr wolltet schon immer mal mit euren Gedanken ins Königreich fliehen und eine leckere traditionelle Süßspeise von dort kosten? Dann seid ihr hier genau richtig. Denn heute geht es nach Thailand, welches offiziell  "Königreich Thailand" genannt wird.

Nur dieses Mal habt ihr das Glück, dass ihr nicht nur mit euren Gedanken dort seid. Ihr könnt euch Thailand, bzw. etwas von dort nach Hause holen. Was es ist und wie ihr es zubereitet, das erfahrt ihr gleich. :)

Diese Woche feiert sie ihr 1 jähriges Blog bestehen, wo es wieder jede Menge zu sehen gibt. Aber heute ist sie schnell zu mir rüber gehüpft und hat etwas leckeres für euch vorbereitet. Es geht um keine geringere als um Jacqueline von Jacky Bakes, die uns mit nach Thailand nimmt. :D


Jacky ist eine sehr liebe und schon längere Freundin von mir. Und ich bin nicht nur immer wieder über ihre Backkünste erstaunt, auch darüber, egal wie weit man auseinander wohnt, dass der Kontakt noch immer erhalten bleibt. Und sowas schätze ich wirklich sehr und freue mich auch sehr darüber sie euch jetzt vorstellen zu dürfen. 





Liebe Nadine

Freue mich sehr an Deinem Event teilnehmen zu dürfen, vielen Dank <3
Für alle welche mich noch nicht kennen mein Name ist Jacqueline und ich bin seit 1 Jahr unter dem Namen Jacky bakes auf Facebook bekannt.
Ich bin gebürtige Schweizerin, jedoch ein Mix aus Schweiz-Italien-Thai-Chinesin. Seit ca. 5 Jahren sind wir berufswegen meines Mannes nach Asien ausgewandert. Zuerst waren wir für 3 Jahre in Singapur und jetzt seit gut 2 Jahren in Thailand stationiert.
Ich bin Mutter von 3 Kindern und meine Leidenschaft ist backen. 

Heute stelle ich Euch ein traditionelles Dessert aus Thailand vor, hat zwar nichts mit backen zu tun, ist aber auch süss ;). Es ist der Klebereis mit Mango, bekannt auch als Mango Sticky Reis oder Khao Niaow Ma Muang. Na sagt Euch das was? 
Diese Köstlichkeit findet man überall an den Ständen, in den Restaurants und wird auch neuerdings in den Flugzeugen für Inlandflüge in Thailand angeboten.
Dieser feine Nachtisch ist eines der beliebtesten Süssspeisen von Thailand.
Zubereitet wird er aus Klebereis, Mango und Kokosnussmilch. 
In meinem wunderschönen zuhause besitze ich einen grossen Garten mit vielen feinen exotischen Früchten und unter anderem auch 2 Mangosbäume. Daher 
kommt dieser Dessert bei uns öfters auf den Tisch.

Liebe Gruesse aus Thailand,

Jacky
















Mango Klebereis


Rezept:

- 1 Tasse Klebereis (im Asiashop erhältlich)
- 1 Tasse Kokosnussmilch
- Prise Salz
- 2 EL Zucker

Zubereitung des Klebereis:

Den Reis unter laufendem Wasser waschen bis das Wasser nicht mehr milchig ist.

Dann in einer Schüssel mit viel, kaltem Wasser bei Zimmertemperatur ca. 6-8 Std. ruhen lassen.

Reis in ein großes Sieb geben und verteilen. Einen Dampfkochtopf mit Wasser auf mittlerer Stufe erhitzen und das Sieb darüber legen.  Das Wasser darf den Reis nicht berühren, der Reis soll nicht gekocht werden sondern nur gedämpft.

Bei mittlerer Hitze den Reis ca. 20-30 Min. dämpfen.

Der Reis sollte weich und klebrig sein. 

Danach einen Topf mit der Tasse Kokosnussmilch auf mittlerer Stufe köcheln und immer wieder rühren.  Die Kokosnussmilch darf nicht kochen ansonsten bricht die Milch.

Zucker und Salz beifügen, sobald alles aufgelöst ist von der Herdplatte nehmen.

3/4 der Kokosnussmilch auf den Reis gießen und ziehen lassen. 

Die Mango in 2 Hälften schneiden und schön zubereitet neben dem Sticky Reis auf einen Teller legen.


Den Rest der Kokosnussmilch auf die Mango und den Sticky Reis gießen und genießen.




Hmmm, das hört sich auch wieder so lecker an und gut aussehen tut es auch. 
Vielen lieben Dank Süße für das tolle Rezept und das du uns mit nach Thailand genommen hast. :-*

Wer mehr über Jacky und ihre Backkünste erfahren möchte oder mehr exotisches probieren möchte, der sollte sie auf jeden Fall auf ihre Seite besuchen. Es ist nur ein Klick entfernt. :)

Donnerstag, 20. Februar 2014

Baby Shower Party

War das eine Feier. Wenn so ein kleines Lebewesen auf die Welt kommt, grenzt es doch immer wieder an ein Wunder. Und wenn man es dann endlich in den Armen halten kann, gibt es nichts schöneres. Diese kleinen Zehen und Hände. Einfach nur zuckersüß. 


Da es hier Tradition ist nach der Geburt das "Kindpinkeln" zu feiern, gab es am Dienstag eine große Party. Viele sagen auch "Das Kind pinkeln lassen". D.h., der frisch gebackene Vater lädt direkt nach der Geburt seine besten Freunde, Verwandte und/ oder Nachbarn ein, während sich die Mutter mit dem Kind  noch im Krankenhaus befindet. 
Es wird getrunken, gegessen und gefeiert. Der Genuss der Getränke steht als Symbol für das "Wasserlassen" des Kindes, damit es dabei keine Schmerzen erleiden muss. Aber auch auf die Gesundheit des Kleinen.

Der Brauch des "Wasserlassens" ist sehr alt, aber eine ganz andere Bedeutung hatte. Es wird erzählt, dass vor vielen Jahrhunderten Verwandte und Freunde eingeladen wurden und jeder durfte einmal das nackte Neugeborene im Arm halten und es begutachten. Derjenige, der vom Baby "angepinkelt" wurde, galt als zukünftiger Glückspilz.


Auch wenn es von mir schon das eine oder andere Geschenk gab, konnte ich es nicht lassen und habe noch eine Torte zur Baby Shower Party gebacken. Da es ein Junge ist, wurde diese in blau/ weiß gehalten. 











Dienstag, 18. Februar 2014

Pamperstorte - Diaper Cake

Ein kleiner Mensch kam auf die Welt und ein Traum wurde wahr. Denn gestern hat ein süßer kleiner Schatz das Licht der Welt erblickt. Meine Schwester ist nun endlich Mama geworden und ich freue mich so mit ihr und ihrem Freund. 

Natürlich hatte ich schon eine Kleinigkeit vorbereitet. Es musste nur noch etwas dekoriert werden und fertig war das Geschenk. 
Ohne Torte geht ja bei mir nichts. ;) Und bei einem Neugeborenen geht nichts ohne Windeln. Und wie kann man dieses am besten verbinden? Eben...Es gab eine Pamperstorte. 

Alles was ihr dafür braucht sind...

* Pampers
* dünnes Band
* Schleifenband in der passenden Farbe
* einen Stab
* Pappe
* Deko
* drei unterschiedlich große Backformen oder einen Tortenring, denn diesen kann man auch
   wunderbar verstellen.

In den Backformen legt ihr die Pampers so hinein, dass sie etwas überlappen. Am besten außen anfangen und bis nach innen vorarbeiten, bis die Form voll ist.


Die Pampers etwas aus der Form nehmen und ein Band herum wickeln und befestigen.
Das gleiche macht ihr mit den zwei weiteren Größen.

Damit das Band verschwindet, ein breites Schleifenband herumwickeln und mit einer schönen Schleife befestigen.

Die "Pampers-Etagen" stapeln und durch die Mitte einen Stab stecken. So kann nichts umkippen. 
Aber vorsichtig, nicht das noch eine Pampers durchstochen wird. ;)

  
Um die Pamperstorte besser transportieren zu können, habe ich noch aus ein Stück Pappe einen runden Boden ausgeschnitten und Tortenspitze darüber gelegt.

Als Deko habe ich ein paar Blumen gekauft und diese aus hygienischen Gründen mit etwas Papier umwickelt, da ich sie in die Pampers gesteckt habe. 

Und so sah das ganze dann fertig aus. 




  

Freitag, 14. Februar 2014

Kartoffelpuffert

Heute bleiben wir in Deutschland. Genauer gesagt in NRW. Ihr möchtet es noch genauer wissen? Es geht in das Oberbergische Land.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, was es da wohl so leckeres gibt. Und ich sage euch, ihr könnt gespannt sein. 


Ich finde es immer wieder schön zu lesen, wie viele an seine Kindheit erinnert werden, wenn es um bestimmte Rezepte geht und was man damit verbindet. 
Man kann ja noch so alt werden, aber wir denken doch alle mit einem Lächeln zurück an "damals".
So ist es auch bei Torsten von "Der Geschmacksache-Blog", der im Oberbergischen Land aufgewachsen ist. Für die, die den "Der Geschmacksache-Blog" noch nicht kennen, stelle ich ihn euch einmal vor. Hier backt nicht nur einer, nein gleich zwei sehr nette Herren. Torsten und Sascha backen, werkeln und kochen auf ihrem Blog gemeinsam. Ja, zwei Männer die Kochen und backen. Da würde sich doch jede Frau drüber freuen. Jeden Tag von seinem Mann bekocht zu werden. Aber ich muss euch leider enttäuschen Mädels. Die beiden sind glücklich zusammen verheiratet.

Mit Leidenschaft zaubern die beiden richtig tolle Sachen. Sei es Kekse, Kuchen, dekorierte Torten oder einen super leckeren Aioli-Dip. Aber was erzähl ich euch, schaut doch einfach mal bei den beiden vorbei und lasst euch inspirieren. 

Wenn ihr aber demnächst nach "Der Geschmacksache-Blog" sucht, müsst ihr unter "Die Jungs ... Kochen & Backen" suchen. Die beiden stehen nämlich gerade mitten in den Vorbereitungen eines neuen Blog Designs und werden sich gleichzeitig umbenennen. An die Namensänderung ist der Freundeskreis schuld. :) Denn bei ihnen heißen sie nur noch "Die Jungs ... Kochen & Backen", wenn über die beiden gesprochen wird. Ich finde es eine sehr schöne Idee von den zweien sich diesen Namen zu geben.  
Aber jetzt möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen und es geht auf zum Rezept und warum Torsten dieses gewählt hat. :)





Kartoffelpuffert

"Das Rezept für diesen Puffert stammt von "Tante Ida", die bei uns im Dorf, in dem ich aufgewachsten bin, so etwas, wie die Zeitung des Ortes war ... Sie war immer über alle Geschehnisse informiert und somit musste man nur in ihren Elektroladen gehen, um die Neuigkeiten zu erfahren. Aber sie hatte auch andere Talente - der Kartoffelpuffert gehört definitiv dazu und sollte auf keiner oberbergischen Kaffetafel, neben Oma Lores weichen Waffeln, fehlen."





400 ggekochte Kartoffeln
600 g
rohe geriebene Kartoffeln
1 Würfel 
Hefe
etwas
lauwarmes Wasser
1 TL
Salz
1 Prise
Zucker
1 EL
Speiseöl
1
Ei
500 g
Weizenmehl Type 405
1 EL 
Butterschmalz



Schält am besten erst einmal alle Kartoffeln und kocht nun die dafür vorgesehene Menge mit etwas Salz im Wasser. In der Zwischenzeit reibt die restlichen Kartoffeln mit einer Reibe (ist schon etwas mühsam, aber das Brot wird leckerer, als wenn ihr sie im Mixer zu Muß verarbeitet). Es ist nicht schlimm, wenn die Kartoffeln beginnen zu oxidieren und ihre Farbe verändern, sollten die Salzkartoffeln noch nicht fertig sein. Also keine Panik bekommen ;-)
Sobald aber die Kartoffeln gar sind, stampft sie zu einem Kartoffelbrei und gebt dann die rohen Kartoffeln dazu.

Nun löst den Hefewürfel in etwas lauwarmem Wasser auf und gebt sie mit den anderen Zutaten zur Kartoffelmixtur. Knetet den Teig mit einer Küchenmaschine gründlich zu einem noch leicht flüssigem Teig. Wer sein Puffert später etwas kompakter haben möchte, kann aber gerne noch etwas mehr Mehl hinzufügen. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch...

Solltet ihr noch eine uralte große Kastenform von euren Urgroßeltern haben, reicht diese. Wenn nicht, dann nehmt am besten 2 Kastenformen in heute normaler Größe und fettet sie sehr gründlich ein und mehlt sie, bevor ihr sie befüllt.

Lasst nun das Brot/die Brote an einem warmen Ort so lange gehen, bis der aufgegangene Teig die Form fast ausgefüllt hat. Heizt den Backofen auf 165°C Ober-/Unterhitze (keine Umluft), stellt eine feuerfeste Form mit Wasser und/oder Eiswürfeln auf den boden und lasst die Brote für ca. 60 Minuten backen.

Durch die Flüssigkeit, die die Kartoffeln dem Teig geben, sollte die Kruste oben niemals zu dunkel werden, wer allerdings glaubt, es reicht jetzt an Farbe, der legt einfach etwas Alufolie darauf.

Im Oberbergischen wird der Kartoffelpuffert traditionell mit gesalzener Butter und Zuckerrübensirup oder Marmelade gegessen. Schmeckt aber auch fantastisch zu herzhaften Auflagen, wie Käse oder Schinken.

Probiert das Rezept aus und gebt uns ein Feedback, wie es euch geschmeckt hat. Aber ich glaube, dass Puffert jedem schmeckt ;-)

Euer Torsten 




Ich bedanke mich ganz herzlich bei dir Torsten für das tolle Rezept. Es hört sich wirklich toll an und wird auf jeden Fall nach gebacken. Auch die Variation von herzhaft oder süß finde ich sehr toll. 

Wer mehr über die Jungs (jetzt sage ich es auch schon, :) ) erfahren möchte, sollte sie auf jeden Fall auf ihren Blog besuchen Klick.